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"Amerikas Schlampe" Anderson tobt nach Assange-Festnahme

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Ballt verbal die Faust: Pamela Anderson.

(Foto: picture alliance/dpa)

Dass Pamela Anderson und Julian Assange befreundet sind, ist bekannt. Eine Zeit lang wurde sogar gemunkelt, die beiden könnten eine Affäre haben. Die Festnahme des Wikileaks-Gründers bringt die Ex-"Baywatch"-Darstellerin dementsprechend auf die Palme.

Die kanadische Schauspielerin Pamela Anderson hat mit einem wütenden Tweet auf die Festnahme von Wikileaks-Gründer Julian Assange reagiert. Die britische Polizei hatte den Australier kurz zuvor in der ecuadorianischen Botschaft in London in Gewahrsam genommen.

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"Ich bin geschockt ... Ich konnte nicht deutlich hören, was er sagte? Er sieht sehr schlecht aus", schreibt Anderson zunächst bei Twitter. Dann hagelt es Vorwürfe: "Wie konntest du, Ecuador? (Weil er dich bloßgestellt hat). Wie konntest du, UK? Natürlich - du bist Amerikas Schlampe und du brauchst eine Ablenkung von deinem idiotischen Brexit-Dreck", wettert Anderson.

Assange hatte sich 2012 in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtet. Dort erhielt er politisches Asyl, nachdem im Herbst 2010 in Schweden Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn erhoben worden waren. Er fürchtete, von Schweden in die USA ausgeliefert zu werden.

"Ich liebe dich"

Die Whistleblower-Plattform Wikileaks veröffentlichte mehrfach unter anderem interne Dokumente der US-Armee und von US-Behörden im Internet. Deswegen droht Assange ein Strafprozess in den USA.

Anderson und Assange hatten sich durch die britische Designerin Vivienne Westwood kennengelernt und galten seither wenigstens als befreundet. Anderson besuchte Assange regelmäßig in der Botschaft.

Zugleich kursierten jedoch auch Gerüchte, zwischen den beiden sei es zu mehr als nur einer platonischen Freundschaft gekommen. Anderson befeuerte diese unter anderem durch einen Brief unter dem Titel "Warum mein Herz zu Julian hält", den sie Mitte 2017 auf ihrer Homepage veröffentlichte. Darin schrieb die inzwischen 51-Jährige etwa: "Wenn ich über Julian nachdenke, dann frage ich mich, was einen Mann sexy macht. Mit Abstand die größten Qualitäten für Sexappeal bei einem Mann sind Mut und Courage. Sexyness bei einem Mann bedeutet, Stärke zu zeigen. Überzeugungen zu haben und den Mut zu beweisen, zu ihnen zu stehen." Das Schreiben beendete die ehemalige "Baywatch"-Darstellerin mit den Worten: "Ich liebe dich."

Quelle: n-tv.de, vpr/spot

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