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Nach Vorwürfen der Sängerin Anwalt will Spears nicht mehr vertreten

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Spears sagt, ihr Anwalt habe sie nicht über ihre Möglichkeiten informiert. Er bestreitet das.

(Foto: dpa)

Britney Spears will sich aus der Vormundschaft ihres Vaters herausklagen - und verliert dabei enge Mitarbeiter. Nach ihrem Manager will jetzt offenbar auch ihr langjähriger Anwalt Samuel Ingham die Zusammenarbeit mit der Sängerin beenden. Er soll über die Aussage seiner Mandantin vor Gericht verärgert sein.

Das Drama rund um die Vormundschaft von Britney Spears geht in die nächste Runde. Nachdem am Montag ihr langjähriger Manager Larry Rudolph von seinen Aufgaben zurückgetreten ist, will jetzt offenbar auch ihr Anwalt, Samuel Ingham, sein Mandat niederlegen. Das berichtet das US-Promi-Portal "TMZ".

Ingham, der Spears seit 13 Jahren vertritt, soll demnach sehr unglücklich mit der Aussage seiner Mandantin sein. Die 39-Jährige hatte am 26. Juni vor Gericht das erste Mal ausführlich berichtet, wie ihre Familie und Management sie kontrollieren und wie sie darunter leidet. Dabei hatte sie auch Ingham Vorwürfe gemacht, er habe sie nicht ausreichend über ihre Optionen informiert.

Unter anderem behauptete die Sängerin, sie habe nie gewusst, dass sie überhaupt die Möglichkeit gehabt habe, zu beantragen, ihren Vater Jamie Spears als Vormund abzusetzen. Laut "TMZ" widerspricht Ingham dieser Darstellung und will noch heute das Gericht darum bitten, ihn als Pflichtverteidiger von dem Fall abzuziehen. Weitere Details zu Inghams Gründen seien nicht bekannt, da sie unter die anwaltliche Schweigepflicht fallen würden, so die Seite weiter.

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Britney Spears steht nach psychischen Zusammenbrüchen seit 13 Jahren unter Vormundschaft. Ende Juni gab die Sängerin vor einem Gericht in Los Angeles ein Statement ab, in dem sie diese als "Missbrauch" bezeichnete. Sie erhob Vorwürfe unter anderem gegen ihren Vater. Spears zufolge werden ihre Finanzen, ihre Karriere, ihr Privatleben und sogar die Entscheidung über weitere Kinder kontrolliert. Sie behauptete unter anderem, dass sie ihre Spirale nicht von einem Arzt entfernen lassen dürfe.

Spears' Manager Larry Rudolph hatte gestern in einem Brief an ihren Vater und eine Anwältin seinen Ausstieg nach 25 Jahren verkündet. Er selbst habe seit zweieinhalb Jahren keinen Kontakt mehr zu der Sängerin gehabt. Nach ihrer Ankündigung, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen, seien seine Dienste nicht mehr nötig. 

Quelle: ntv.de, ino/spot

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