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Öffentlicher Druck zu groß Vermögensverwalter will Britney nicht mehr

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Seit 2008 unter Vormundschaft: Britney Spears

(Foto: imago/E-PRESS PHOTO.com)

Vor wenigen Tagen erleidet Britney Spears mit ihrem Versuch, die Firma Bessemer Trust als ihren alleinigen Vermögensverwalter durchzusetzen, eine Schlappe vor Gericht. Nun möchte sich das Finanzunternehmen jedoch trotzdem aus dem Fall zurückziehen.

Der öffentliche Druck wird nun auch einer großen Firma zu groß: Bessemer Trust, ein renommierter Finanzdienstleister aus New York City, will mit der Vermögensverwaltung von Britney Spears nichts mehr zu tun haben. Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, bat das Unternehmen am Donnerstag ein Gericht in Los Angeles, sich aus dem Fall Spears zurückziehen zu dürfen.

Die Entscheidung über diesen Schritt sei gefallen, nachdem Spears vor Gericht ausgesagt hatte, dass sie persönlich gegen die Vereinbarung sei und diese so nicht möchte. Für die Sängerin würde die Vormundschaft einen irreparablen Schaden anrichten. Konkret beantragte sie vor Gericht die Aufhebung der Vormundschaft durch ihren Vater und die damit einhergehende Treuhandschaft durch die Bessemer Trust. Das Gericht lehnte jedoch ab.

Allerdings hat diese aktuelle Entscheidung nicht unmittelbar mit den jüngsten Entwicklungen in dem Vormundschaftsstreit zu tun. Vielmehr bezieht sie sich auf ein Ansinnen, das die Anwälte der Sängerin bereits im vergangenen Jahr vorgetragen hatten. Ziel war es, James Spears aus seiner Rolle als Treuhänder des Multimillionen-Dollar-Vermögens seiner Tochter zu verdrängen und stattdessen ausschließlich die Bessemer Trust mit der Vormundschaft zu betrauen.

Seit 2008 unter Vormundschaft

Bis dato habe die Firma allerdings mit dem rund 60 Millionen Dollar starken Vermögen noch gar nichts unternommen, da man immer noch auf letzte Gerichtsunterlagen warte, so Bessemer Trust. Auch Gebühren für irgendwelche Dienstleistungen seien noch nicht geflossen. Nun habe man allerdings erneut das Gericht wegen "veränderter Umstände" angerufen und darum gebeten, von dem Fall zurücktreten zu dürfen.

Nach psychischen Zusammenbrüchen wurde der Vater von Britney Spears im Jahr 2008 von einem Gericht als ihr Vormund eingesetzt. Seither entscheidet er über ihr Leben und ihre Finanzen. Seit 2014 soll die Sängerin und zweifache Mutter bereits versuchen, sich aus der Vormundschaft ihres Vaters zu lösen.

In ihrer Aussage vor Gericht gab Spears vor wenigen Tagen an, die ursprüngliche Vereinbarung von 2008 als "missbräuchlich" zu empfinden. Sie sei traumatisiert und gegen ihren Willen gezwungen worden, das Medikament Lithium einzunehmen. Außerdem habe man ihr verboten zu heiraten und ein Verhütungsmittel abzusetzen, um schwanger werden zu können.

Unterstützung erfährt sie von vielen Fans die unter dem Hashtag "#FreeBritney" auf den Fall aufmerksam machen. Auch Promis wie zuletzt Ex-Freund Justin Timberlake oder Mariah Carey unterstützen sie öffentlich.

Quelle: ntv.de, lpe/spot

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