Unterhaltung

Interview zum Dschungelcamp "Authentizität, wenn man kein Arschloch ist"

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Wurden von den Camp-Bewohnern schon "mehrfach überrascht": die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zwölf Stars kämpfen um die Dschungelkrone 2020. Am Freitag, den 10. Januar, um 21.15 Uhr (danach immer um 22.15 Uhr) beginnt für neue, fröhliche Selbstdarsteller mit "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" das wohl größte Abenteuer ihres Lebens. Die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich präsentieren die Show täglich live aus Australien und sprechen im RTL-Interview über ihre Dschungel-Helden, den Status der Stars und Veränderungen im Camp.

RTL: Wie wichtig sind "große" Namen für den Erfolg der Show?

Sonja Zietlow: Also ich mache mich da komplett frei, denn wir wurden schon mehrfach überrascht, im positiven wie im negativen Sinne.

Daniel Hartwich: Große Namen bedeuten nicht automatisch großes Entertainment und umgekehrt.

Nimmt der Dschungel Rücksicht auf den Status der Stars?

Zietlow: Nein! Das Konzept des Dschungelcamps ist der Dschungel und wir können nicht irgendwie anders mit einer Person umgehen.

Hartwich: Es wird bestimmt am Lagerfeuer manch emotionales Gespräch geben, aber letztlich haben wir das ja in jeder Staffel. Das ist Teil des Formats.

Hat sich im Laufe der Zeit irgendwas im Camp verändert?

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Giuliana Farfalla brach ihren Dschungelaufenthalt schon nach wenigen Tagen ab und machte sich in Australien einen schönen Urlaub.

(Foto: picture alliance / Eventpress Mp)

Hartwich: Die Kippen sind sauteuer geworden, habe ich vom Team gehört.

Zietlow: Und ansonsten sieht das Camp noch genauso aus, wie am Anfang.

Hartwich: Du auch.

Zietlow: Ja, das ist doch schön! Das ist die gute Nachricht. Du nicht.

Sind Stars, die freiwillig das Camp verlassen, Luschen?

Hartwich: Nein. Das muss jeder für sich entscheiden. Ich kann verstehen, wenn man auf einmal im Camp ist und dann merkt, dass einem das gar nicht liegt. Und dann geht man halt.

Zietlow: Oder aber völlig geplant, dass man sagt, das nehme ich doch alles mit. Ich habe die Publicity, ich habe die Kohle und ich mache noch eine Woche Urlaub im schicken Hotel. So wie z.B. Giuliana Farfalla 2018.

Welchen Rat geben Sie den Stars?

Zietlow: Authentizität!

Hartwich: Authentizität nur, wenn man kein Arschloch ist. Wenn man ein Arschloch ist, sollte man bestmöglich versuchen sich zu verstellen.

Zietlow: Das hat Carsten Spengemann 2004 sogar fast geschafft.

Wer ist Ihr absoluter Dschungelheld/Dschungelheldin?

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Larissa Marolt hat es den Moderatoren ganz besonders angetan.

(Foto: RTL / Stefan Menne)

Zietlow: Larissa Marolt 2014.

Hartwich: Larissa Marolt, da stimme ich voll und ganz zu.

Zietlow: Das war die unterhaltsamste, lustigste und die einzige Kandidatin, die tatsächlich mal den Champagner in einer Prüfung aufgemacht hat.

Ist das nächtliche Aufstehen vor der Moderation im Dschungel schwer?

Zietlow: Ja, nachts um halb zwölf aufstehen, ist nicht mein normaler Tagesrhythmus.

Hartwich: Um 23 Uhr aufstehen mache ich eher selten, und um 18:30 Uhr ins Bett gehen, passiert sonst auch nicht so häufig. Der Rhythmus ist also vollkommen ungewohnt.

Haben Sie Tipps, wie man leichter aus dem Bett kommt?

Zietlow: Ich habe einen Tageslichtwecker. Der wird ganz langsam, wie ein Sonnenaufgang, immer heller und dann fangen nach und nach Vögel an zu zwitschern. Und man öffnet die Augen, ist hellwach, total gut gelaunt und das lieben alle an mir.

Hartwich: Das probiere ich dieses Jahr auch mal.

Quelle: ntv.de, RTL

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