Unterhaltung

Die Briten gehen voran BRIT Awards finden (fast) normal statt

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Hat ihren Auftritt bereits zugesagt: Dua Lipa.

(Foto: picture alliance / Photoshot)

Clubs, Konzerthallen und Kneipen in Deutschland sind weiterhin dicht. Die Briten hingegen wagen bei den BRIT Awards erstmals wieder einen großen Schritt in Richtung "Normalität". Die Vergabe der Musikpreise am 11. Mai soll beinahe so ablaufen, als sei es mit Corona vorbei.

Hierzulande müssen wir von der Wiedereröffnung von Gaststätten und Veranstaltungszentren nach wie vor träumen. Die in Sachen Impfung gegen das Coronavirus weiter fortgeschrittenen Briten trauen sich nun hingegen, wieder deutlich zu lockern. Und das nicht bei irgendeinem Event - sondern bei den BRIT Awards. Die Vergabe der Musikpreise - das britische Pendant zu den US-amerikanischen Grammys - soll am 11. Mai nur noch wenigen Restriktionen unterliegen, berichtet die "Daily Mail".

Die Preisverleihung werde die erste größere Hallen-Veranstaltung überhaupt seit mehr als einem Jahr in Großbritannien sein, schreibt die Zeitung. Die Besucher müssten keinen Abstand halten und bräuchten auch keine Masken zu tragen. Allerdings müssten sie sich vor und nach der Zeremonie einem Schnelltest unterziehen.

Dies jedoch sei, so die "Daily Mail", die einzige wesentliche Einschränkung - neben der Begrenzung der Besucherzahl. Die Londoner O2-Arena, in der die BRIT Awards abgehalten werden sollen, bietet normalerweise Platz für rund 20.000 Personen. Das Live-Publikum soll jedoch aus nicht mehr als 4000 Personen bestehen. 2500 Tickets sollen dabei an Menschen gehen, die sich im Kampf gegen die Pandemie besonders engagiert haben.

"Ein unvergesslicher Abend"

Die Veranstaltung findet sechs Tage vor einer in Aussicht gestellten Lockerung der Corona-Maßnahmen in Großbritannien statt. So hat der britische Premierminister Boris Johnson den 17. Mai als mögliches Datum genannt, ab dem seine Landsleute wieder in den Auslandsurlaub reisen dürften.

Popsängerin Dua Lipa hat bereits zugesagt, im Rahmen der BRIT Awards live auftreten zu wollen. Es werde "ein unvergesslicher Abend" werden, versprach die 25-Jährige laut "Daily Mail".

Keine zwei Wochen nach den BRIT Awards, am 22. Mai, findet in Rotterdam das Finale des diesjährigen Eurovision Song Contests (ESC) statt. Die Veranstalter lassen bis zuletzt offen, unter welchen Bedingungen das Event stattfinden soll. Aktuell ist allerdings ebenfalls vorgesehen, den ESC mit einem reduzierten Live-Publikum über die Bühne gehen zu lassen.

Quelle: ntv.de, vpr

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