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Einstweilige Verfügung erwirkt Becker verpasst Pocher einen Maulkorb

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(Foto: imago)

Dieser Satz geht an Boris Becker: Per einstweiliger Verfügung darf Comedian Oliver Pocher bestimmte Dinge bezüglich der Insolvenz der Tennis-Ikone nicht mehr sagen. Die harten Bandagen hatten sich angekündigt.

Im ewig brodelnden Streit zwischen Boris Becker und Comedian Oliver Pocher hat die Tennis-Legende gerichtlich eine einstweilige Verfügung erreicht. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Pocher dürfe in Zukunft beim laufenden Insolvenzverfahren Beckers nicht mehr von "Insolvenzverschleppung" oder "kriminellen Sachen" sprechen. Aussagen dieser Art hatte Pocher in der Vox-Sendung "Prominent" gemacht.

"Mein Mandant interessiert sich normalerweise nicht für die verzweifelte und offensichtlich dringend benötigte Eigenwerbung, die Herr Pocher immer wieder versucht, indem er den Namen Boris Becker in den Schmutz zieht. In diesem Fall hat Herr Pocher allerdings eine rote Linie überschritten", sagte Beckers Anwalt, Christian-Oliver Moser, der Zeitung.

Damit nimmt Moser Bezug auf folgendes Zitat, das Pocher im Rahmen des RTL-Interviews gab: "Er hat einfach viele Leute geschädigt, auch mit dem, was er nicht bezahlt hat. Und ich finde, da sind teilweise durchaus kriminelle Sachen mit dabei, weil es einfach eine Insolvenzverschleppung ist und auch Sachen, die er teilweise an dem Insolvenzverwalter vorbei macht."

Zu Beginn der Fehde hatte Pocher meist komödiantisch versucht, Lacher auf Beckers Kosten zu landen. Im November hatte er gegenüber RTL jedoch ungewohnt ernst auf das Thema reagiert. "Man kann es relativ deutlich sagen: Boris Becker ist pleite, aber so was von pleite! Aber das möchte er nicht wahrhaben", so der 41-Jährige.

Becker konterte darauf via Twitter, es habe sich nichts geändert an der Tatsache, dass er die Bank als Hauptgläubiger komplett befriedigt habe. Bis Weihnachten wolle er die Schuld an die restlichen Gläubiger begleichen. "Das wäre das Ende meines Insolvenzverfahrens", schrieb Becker.

Quelle: n-tv.de, mba

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