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Auch Trophäe aus Wimbledon Beckers Pokale kommen unter den Hammer

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Seine Erinnerungsstücke stehen womöglich bald bei anderen: Ex-Tennisstar Boris Becker.

(Foto: picture alliance/dpa)

Für die Tennis-Ikone Boris Becker kommt es hart auf hart: Trophäen und Medaillen aus seiner erfolgreichen Karriere werden versteigert, um Gläubiger auszuzahlen. Im vergangenen Jahr konnte Becker die Auktion mit einer kuriosen Volte noch stoppen.

Tennis-Trophäen und Erinnerungsstücke aus dem Besitz von Boris Becker werden zwangsversteigert. Heute wird die Online-Auktion des britischen Auktionshauses Wyles Hardy & Co für Gebote freigeschaltet. Sie endet am 11. Juli mit dem Verkauf an die Höchstbietenden.

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Die Wimbledon-Trophäe die der ehemalige Tennisstars Boris Becker für seinen Sieg 1985 und 1986 erhalten hat.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei der Online-Auktion werden mehrere Repliken von Pokalen angeboten, die der 51-Jährige für Siege bei großen Tennisturnieren erhielt. Darunter ist eine Kopie des Challenge Cups von Wimbledon. Zum Verkauf steht auch die Finalisten-Medaille, die Becker nach seiner Niederlage im Wimbledon-Finale gegen den Schweden Stefan Edberg 1990 erhielt.

Insgesamt stehen 82 Objekte zum Verkauf, darunter auch Tennisschläger, Fotos und Uhren des einstigen Weltranglistenersten. Die Versteigerung des Auktionshauses Wyles Hardy läuft bis zum 11. Juli.

Becker war 2017 von einem Konkursgericht in London wegen unbeglichener Schulden für zahlungsunfähig erklärt worden. Der dreifache Wimbledon-Sieger verkündete daraufhin vor einem Jahr zur allgemeinen Überraschung, er genieße diplomatische Immunität: Er sei zum Sport-Attaché der Vertretung der Zentralafrikanischen Republik bei der EU in Brüssel berufen worden. Damit wurde die Versteigerung seiner Erinnerungsstücke vorerst gestoppt.

Das Außenministerium des afrikanischen Staates sprach aber von einer Fälschung. Im Dezember kündigte Becker dann an, er mache nicht länger einen Diplomatenstatus geltend. Damit wurde der Weg frei für die Zwangsversteigerung.

Quelle: n-tv.de, kst/AFP

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