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"Underworld: Blood Wars" Beckinsale wirft sich wieder in Latex

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Wer würde sich schon gern mit ihr anlegen? Kate Beckinsale als Selene.

(Foto: Sony Pictures Releasing GmbH)

Es geht auch noch mit 43. In "Underworld: Blood Wars" kloppt sich Kate Beckinsale zum fünften Mal im hautengen Gummianzug durch die von Vampiren und Werwölfen bevölkerte Unterwelt. Wird es das letzte Mal sein?

Zuletzt geisterte die Britin Kate Beckinsale eher aus privaten Gründen durch die Schlagzeilen. Schließlich trennte sie sich nach 11 Ehejahren im vergangenen Jahr von Regisseur Len Wiseman. Vor wenigen Wochen reichte er nun die Scheidung ein.

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Kennengelernt hatten sich die beiden seinerzeit beim Dreh zum ersten Film der "Underworld"-Reihe - er im Regiestuhl, sie in der Rolle der Vampirette Selene, die im in blaues Licht getauchten Latexfummel Jagd auf die bösen Werwölfe vom Stamme der Lykaner macht. Auch wenn Wiseman nach einem weiteren Regieeinsatz beim zweiten Teil der Serie seinen Platz hinter der Kamera räumte - Teil des Produzententeams blieb er. So auch beim nun fünften Aufguss der Schauermär, der unter dem Titel "Underworld: Blood Wars" in die Kinos kommt.

Eine Frau im Regiestuhl

Ob sich Beckinsale und Wiseman während der Dreharbeiten einen ähnlich spektakulären (Rosen-)Krieg lieferten wie Selene und ihre Gegner auf der Leinwand, wissen wir nicht. Klar jedoch ist, dass die inzwischen 43-jährige Britin keine Scheu davor hatte, ein weiteres Mal ins hautenge Kostüm zu steigen, um sich eine brachiale Fehde mit falschen Freunden und echten Feinden zu liefern.

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Trotz Stress - der Anzug sitzt.

Brachial trifft es ziemlich gut. Denn derart viele Fäuste, Schwerter und Silberkugeln schwirrten wohl noch nie bei einem Film der "Underworld"-Reihe durch die düstere Gegend. Nicht gerade das Höchstmaß an Innovation, aber immerhin. Dabei übernahm bei "Underworld: Blood Wars" ausgerechnet eine Frau das erste Mal die Regie: die in Deutschland geborene Anna Foerster. Dass sie bei Action-Spezialist Roland Emmerich in die Lehre gegangen ist, passt dann aber wieder wie die Faust aufs Lykaner-Auge.

Ob das die Kritiker besänftigen wird, die eigentlich jede bisherige Fortsetzung im Vergleich zum allerersten Streifen aus dem Franchise von 2003 verdammten wie Vampire das Tageslicht, darf bezweifelt werden. Fans der Reihe und Latex-Voyeure kommen indes auch bei "Underworld: Blood Wars" durchaus auf ihre Kosten.

Nichts für Neueinsteiger

Ohnehin kann es nicht schaden, sich schon ein bisschen in der "Underworld" auszukennen. Erklärungen für Neueinsteiger in die Reihe sind in dem Streifen Mangelware. Von den Vampiren verstoßen und von den Lykanern gejagt, befindet sich Selene zwischen allen Fronten. Auch wo ihre Tochter Eve ist, weiß sie nicht. Nur, dass alle nach dem Mädchen mit Werwolf-Vater trachten, verspricht ihr Mischlingsblut doch wahre Wunderkräfte zu verleihen.

Doch das Blatt scheint sich zu wenden. In Erwartung der entscheidenden Schlacht mit den Lykanern bitten die Vampire die Elitekriegerin um Hilfe. Sie, ihr Vertrauter David (Theo James) und dessen Vater Thomas (Charles Dance) wollen den ewigen Krieg in der "Underworld" endlich beenden. Doch sie haben nicht mit den Intrigen hinter ihrem Rücken gerechnet …

Wird das fünfte Mal das letzte Mal sein, dass Beckinsale in ihre Paraderolle der blutdürstigen Killermachine geschlüpft ist? Das wird nicht verraten. Nur so viel: Im Januar wird auch Beckinsales Konkurrentin im Amazonen-Kostüm, Milla Jovovich in der "Resident Evil"-Reihe, ein weiteres Mal die Pumpgun auspacken. Das soll dann definitiv das letzte Kapitel dieser Serie sein. Und das sechste - nicht das fünfte.

"Underworld: Blood Wars" läuft ab sofort in den deutschen Kinos

Quelle: n-tv.de

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