Unterhaltung

Schönenborn mit neuer AufgabeBekanntes ARD-Gesicht verstärkt "Tagesthemen"

13.03.2026, 16:50 Uhr
00:00 / 02:16
Journalist-Joerg-Schoenenborn-kommt-zur-Abendveranstaltung-anlaesslich-der-Koelner-Jurysitzung-zum-international-Emmy-Award-2025-Semi-Final-round-of-Judging-der-international-Emmy-Awards-auf-Schloss-Arff-Koeln-28-08
Jörg Schönenborn ist vor allem für seine Wahlanalysen bekannt. (Foto: picture alliance / Panama Pictures)

Der breiten Öffentlichkeit macht sich Jörg Schönenborn in der Wahlberichterstattung einen Namen. Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen den langjährigen WDR-Programmdirektor nun noch öfter sehen: Er wird auch ein Gesicht der "Tagesthemen".

Der langjährige WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn gibt seinen Posten ab und wird ab Mitte des Jahres "Tagesthemen"-Moderator. Auf Bitte der ARD-Intendantinnen und -Intendanten werde er die aktuelle politische Berichterstattung im Ersten und im Onlineangebot der ARD stärken, hieß es in einer Mitteilung. Wie bisher werde der 61-Jährige Ergebnisse und Analysen bei allen Wahlen in der ARD präsentieren und einer der Gastgeber des ARD-"Presseclubs" am Sonntagmittag sein.

Der ARD-Vorsitzende Florian Hager sprach davon, dass Schönenborn für glaubwürdigen Qualitätsjournalismus stehe. "Analytisch und differenziert vermittelt er unserem Publikum immer das ganze Bild", sagte er laut der Mitteilung. "Er repräsentiert die DNA des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und sichert das Vertrauen des Publikums in unsere politische Berichterstattung."

WDR-Intendantin Katrin Vernau dankte Schönenborn in der Mitteilung für seine "wertvolle und weitsichtige Arbeit" in den vergangenen Jahrzehnten. Seine Stelle soll neu ausgeschrieben werden.

Schönenborn selbst schrieb im sozialen Netzwerk LinkedIn, dass er sich nun die Freiheit nehme, wieder ganz als Journalist zu arbeiten. Ihn verbinde eine lange Geschichte mit den "Tagesthemen". Bereits 1992 habe er als Reporter live im Fernsehen für die Sendung berichtet. "Und seitdem war ich regelmäßig als Berichterstatter dabei, erst als Korrespondent für NRW, heute mit den Analysen aus dem Wahlstudio."

Quelle: ntv.de, ses/dpa

Öffentlich-rechtlicher RundfunkARDWDR