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"Ich war ein vermögender Mann" Boris Becker ist trotz Insolvenz guter Dinge

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Ist er 28 Mal nicht schuldig? Boris Becker.

(Foto: imago images/CHROMORANGE)

Preisgelder, Werbedeals, Medienengagements - Boris Becker hat in seinem Leben zweifelsohne kräftig verdient. Dennoch kreisen seit geraumer Zeit die Pleitegeier über ihm. Nun nimmt er mal wieder zu seiner finanziellen Situation Stellung.

Als Tennisspieler hat Boris Becker Geschichte geschrieben. Doch die Geschichten, die in jüngster Zeit über ihn geschrieben wurden, drehten sich oftmals nicht um Spiel, Satz und Sieg, sondern um die britischen Verfahren gegen ihn. Nur selten ergriff der Wimbledon-Sieger und ehemalige Weltranglisten-Erste dabei selbst das Wort.

Jetzt jedoch hat sich Becker einmal wieder selbst dazu geäußert. In der neuesten und letzten Folge seines Podcasts "Boris Becker - Der fünfte Satz" an der Seite von Moderator Johannes B. Kerner liefert er weitere Detailinformationen aus seiner Sicht.

"Ich bin in einem Insolvenzverfahren und ich bin in einem Strafverfahren", bestätigt Becker. Er habe bereits das Vierfache der geschuldeten Summe zurückgezahlt und sei guter Dinge, das Insolvenzverfahren bald zu beenden: "Ich wurde insolvent erklärt für 3,2 Millionen Euro plus drei Prozent Zinsen. In dieser Zeit hatte ich ein Millionenvermögen im zweistelligen Bereich", so Becker. Und er ergänzt: "Wichtig zu erwähnen ist, dass ich am Tage meiner Insolvenz ein sehr vermögender Mann war."

"Fehler gemacht"

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Er habe nun einen Deal gemacht, bei dem er die Hälfte seines Einkommens, das er heute verdiene, abgeben müsse, so Becker. Die andere Hälfte könne er dagegen behalten. Über das Strafverfahren sagt Becker, nach Meinung von anderen, habe er "Fehler in meinem Insolvenzverfahren gemacht". Es habe zwei Anhörungen gegeben, in denen er in 28 Punkten beschuldigt worden sei. Er plädiere jedoch in allen Punkten auf nicht schuldig.

Bis Mitte Februar werde er nun dem Gericht eine Erklärung abgeben. Er sei dabei guter Dinge, dass er "28 Mal nicht schuldig" sei. Generell unterscheide sich das Insolvenzrecht in Großbritannien gewaltig von dem in Deutschland, betont er.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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