Unterhaltung

Einigung nach Verleumdungsklage Boulevardblatt bittet Harry um Verzeihung

128519090.jpg

Hat gut lachen: Prinz Harry.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wie es scheint, hat Prinz Harry seine Beziehung zu den britischen Royal Marines doch nicht vernachlässigt, wie in einem Medienbericht behauptet wurde. Der Royal hat einen Prozess gegen den verantwortlichen Verlag gewonnen. Das Boulevardblatt muss sich für die Anschuldigungen entschuldigen.

Immer wieder mussten die britischen Royals in den vergangenen Jahren gegen falsche Berichte gerichtlich vorgehen - so auch Prinz Harry, der nun einen Sieg im Streit mit dem Verlag der britischen Boulevardzeitung "Mail on Sunday" und dem dazugehörigen Online-Angebot "Mail Online" errungen hat. Laut einem Bericht des "Guardian" haben sich beide Parteien geeinigt.

Die Zeitung hatte im Oktober 2020 unter Berufung auf vermeintlicher "mit dem Thema vertrauten Quellen" behauptet, dass Harry seit März angeblich seine Beziehung zu den britischen Royal Marines vernachlässigt hätte. Man erwäge einen Ersatz, weil Harry "seit seinem letzten Auftritt als Ehrenmarine weder telefonisch noch per Brief oder E-Mail Kontakt aufgenommen hat".

Dabei soll es sich um "unbegründete, falsche und verleumderische" Vorwürfe handeln, die den Ruf des Prinzen geschädigt hätten. Auch wenn eine kürzlich veröffentlichte Entschuldigung laut einer Anwältin des Royals nicht "ausdrücklich" erklärt habe, dass die Behauptungen falsch seien und dass die "Ernsthaftigkeit der Anschuldigungen" heruntergespielt worden sei, habe Harry laut dem Bericht die Entschuldigung angenommen.

Auch Meghan klagt gegen Verlag

Zudem müsse der Verlag Associated Newspaper "erheblichen Schadenersatz" zahlen, den Harry spenden wolle. In der Entschuldigung sei noch die Rede davon gewesen, dass der Verlag einen Betrag spende, der Royal wolle diesen allerdings selbst an die Invictus Games Foundation übergeben. Jene kümmert sich um die Austragung der paralympischen Sportveranstaltung Invictus Games, bei der kriegsversehrte Soldaten antreten. Der Prinz war selbst als Soldat im Einsatz und hat das Event mit ins Leben gerufen.

Damit geht zumindest für Prinz Harry zumindest ein Prozess mit Associated Newspaper zu Ende. Seine Ehefrau, Herzogin Meghan, hat den Verlag wegen mehrerer Artikel verklagt, in denen Teile dieses handgeschriebenen Briefes an ihren Vater Thomas Markle von 2018 veröffentlicht wurden. Der Verlag behauptet, der Brief sei ein Teil von Meghans "Medienstrategie" gewesen, "um ihn zu einem späteren Zeitpunkt" öffentlich zu machen, und sich damit "gegen Anschuldigungen zu verteidigen, sie wäre eine lieblose Tochter".

Quelle: ntv.de, lri/spot

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.