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Streit um neuen Business-Manager Britney Spears will ihren Vater loswerden

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Will ihren Vater nun endgültig als Vormund loswerden: Britney Spears.

(Foto: imago images/APress)

Seit ihrem emotionalen Zusammenbruch 2008 steht Britney Spears unter der Vormundschaft ihres Vaters Jamie. Nun stellt er ihr aus heiterem Himmel einen neuen Manager an die Seite. Die 38-Jährige versucht, sich juristisch dagegen zu wehren.

Britney Spears will nicht länger unter der Vormundschaft ihres Vaters Jamie stehen. In neuen Dokumenten, die dem US-Portal TMZ vorliegen, wirft die US-Sängerin ihrem Vater vor, er habe ihr einen neuen Manager zur Seite gestellt, ohne dass sie davon gewusste habe und die Entscheidung habe beeinflussen können.

Business-Manager Michael Kane soll sich laut Spears nun um ihre Angelegenheiten kümmern. Doch die Sängerin befürchtet, dass Jamie Spears ihn ganz bewusst ausgewählt habe, da er in einer "wichtigen Arbeitsbeziehung" mit dessen Anwaltsteam stehe. Die Musikerin will laut TMZ nun eine Petition einreichen, sodass die Bessemer Trust Company sich alleine um ihre Angelegenheiten kümmern kann.

Im August war bekannt geworden, dass Britneys Vater bis mindestens Anfang Februar 2021 wieder die Vormundschaft über seine Tochter übernehmen wird. Spears wollte sich gerichtlich dagegen wehren. Anwesend ist sie in dem Prozess allerdings nicht, sondern lässt sich von ihrem Anwalt vertreten. Dieser begründete den Schritt vor ein paar Wochen damit, dass die Sängerin den Geisteszustand einer Koma-Patientin habe.

"Free Britney" gewinnt an Zulauf

Nach einem emotionalen Zusammenbruch ist Spears seit 2008 nicht mehr Herrin ihrer eigenen Angelegenheiten. Zunächst übernahmen Anwalt Andrew Wallet und ihr Vater die Aufgabe, gaben die Vormundschaft, die später mit Jodi Montgomery von einer langjährigen Mitarbeiterin der Sängerin übernommen wurde, allerdings 2019 ab.

Etliche Fans - und sogar die Mutter der Sängerin - mutmaßen, Spears werde regelrecht "gefangen gehalten". Aus den Posts der Sängerin lesen sie regelmäßig angebliche Geheimbotschaften heraus. Insbesondere nach einem Psychiatrie-Aufenthalt des Popstars im April 2019 gewann die Kampagne "Free Britney" an Zulauf.

Quelle: ntv.de, lri/spot