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Für psychisch kranke Kinder Bruder will Aaron Carter mit Spenden ehren

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Nick (l.) und Aaron Carter zu glücklicheren Zeiten im Jahr 2006. Zuletzt hatten die Brüder keinen Kontakt.

(Foto: REUTERS)

Vor zehn Tagen wird der ehemalige Kinderstar Aaron Carter tot in seinem Haus aufgefunden. Der 34-Jährige litt lange unter psychischen Krankheiten und Suchtproblemen. Sein älterer Bruder Nick initiiert nun eine Spendenaktion, um psychisch kranken Kindern zu helfen.

Zu Ehren seines verstorbenen Bruders Aaron: Nick Carter und seine Schwester Angel sammeln nach Informationen des Promi-Portals "TMZ" Geld für psychisch kranke Kinder. Anstelle von Blumen können Fans, die Aaron gedenken wollen, Geld für die Organisation "On Our Sleeves" spenden. Aaron Carter wurde am 5. November tot in seinem Haus aufgefunden. Die Todesursache ist noch nicht bekannt, es wird jedoch vermutet, dass sich der 34-Jährige mit Druckluftflaschen zu Tode inhaliert haben könnte.

"Indem ihr Aaron ehrt, unterstützt ihr Nick, Angel und ihre Familie in ihrem Engagement, anderen zu helfen", ließ ein Sprecher der Familie verlautbaren. Der 42-jährige Sänger der Backstreet Boys ist schon länger Botschafter für "On Our Sleeves". Die Bewegung setzt sich vor allem für die Aufklärung über psychische Erkrankungen bei Kindern ein, um einer Stigmatisierung entgegenzuwirken.

"Psychische Krankheiten sind wahre Bösewichte"

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Aaron Carter, der im Alter von neun Jahren sein erstes Album veröffentlicht hatte, sprach 2019 in einer Fernsehsendung über seinen langen Kampf mit psychischen Erkrankungen. Er erwähnte Angststörungen, Schizophrenie und eine multiple Persönlichkeitsstörung.

Im selben Jahr erwirkten seine Zwillingsschwester Angel und Nick eine einstweilige Verfügung gegen ihn. Aaron soll gedroht haben, Nicks Frau und deren ungeborenes Kind zu töten. "Obwohl mein Bruder und ich eine komplizierte Beziehung hatten, ist meine Liebe zu ihm niemals verblasst", schrieb Nick Carter nach dem Tod seines Bruders auf Instagram. Der Sänger habe stets gehofft, dass dieser eines Tages einen "gesunden Pfad beschreiten und schließlich die Hilfe finden würde, die er so dringend brauchte". Manchmal wolle man jemandem oder etwas für einen Verlust die Schuld geben, "aber die Wahrheit ist, dass Sucht und psychische Krankheiten hier die wahren Bösewichte sind".

Quelle: ntv.de, lpe/spot

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