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Frauen in Schwarz-Weiß Challenge erobert die sozialen Netzwerke

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Macht bei der neuen Challenge mit, auch wenn sie sie nicht so richtig versteht: Jennifer Aniston.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Manch einem und einer dürfte es schon aufgefallen sein: Viele Frauen posten gerade Schwarz-Weiß-Aufnahmen von sich in den sozialen Netzwerken. Grund ist eine neue Challenge, an der sich auch Prominente wie Pink, Sylvie Meis oder nun Jennifer Aniston beteiligen. Und was soll das?

"Women supporting women" ("Frauen unterstützen Frauen") lautet der Titel einer neuen Challenge, die aktuell in den sozialen Netzwerken die Runde macht. Dabei ist nun auch Schauspielerin Jennifer Aniston.

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Die 51-Jährige postete ein entsprechendes Bild von sich auf ihrer Instagram-Seite. Im Kommentar dazu gibt sie zwar zu, dass sie die Herausforderung dahinter "nicht ganz versteht". Warum sie trotzdem mitmacht, schreibt sie aber ebenfalls: "Wer liebt keine guten Gründe, Frauen zu unterstützen! Deshalb ... Herausforderung angenommen!"

Im Rahmen der neuen Challenge posten Frauen ein Schwarz-Weiß-Foto von sich, kommentieren es unter anderem mit den Hashtags "Black and white challenge" ("Schwarz-Weiß-Challenge") und "Challenge accepted" ("Herausforderung akzeptiert") und markieren andere Frauen auf dem Foto, die sie bewundern. Aniston zum Beispiel markierte unter anderem Michelle Pfeiffer, Gal Gadot und Lily Collins.

Von Natalie Portman bis Judith Rakers

Mit mehreren Millionen Beiträgen hat es die Aktion inzwischen zu einer der größten Challenges überhaupt gebracht. Auch andere Stars haben schon ein Foto dazu hochgeladen, darunter etwa Vanessa Hudgens, Natalie Portman, Pink, Jennifer Lopez, Vanessa Bryant, Kerry Washington oder Eva Longoria. In Deutschland beteiligten sich unter anderem schon Sylvie Meis, Judith Rakers oder Ruth Moschner.

Über die Ursprünge der Challenge kursieren unterschiedliche Theorien im Netz. Eine besagt, die Aktion habe ihre Wurzeln in der Türkei. Demnach entstand die Challenge hier als eine Form des Protests gegen die Zunahme von Morden an Frauen in dem Land. Andere spekulieren, die Rede der Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez im US-amerikanischen Repräsentantenhaus habe den Anstoß gegeben. Die Demokratin warf dem Republikaner Ted Yoho vor, sie als "fucking bitch" ("verdammte Hure") verunglimpft zu haben. Wieder andere verweisen auf einen über eine Woche alten Post einer brasilianischen Journalistin mit dem Hashtag "Challenge accepted" als mögliche Quelle oder gar auf eine Kampagne für den Kampf gegen Krebs mit Schwarzweiß-Fotos, die bereits 2016 ins Leben gerufen worden war.

Geht wählen!

Aniston verknüpfte ihren Post jedenfalls gleich noch mit einem anderen guten Zweck, indem sie zur Registrierung für die US-Wahl aufrief: "Und wenn wir schon dabei sind (...) Ermutigt all eure Freundinnen, Bekannten, Schwestern, Mütter und Töchter, das Gleiche zu tun. Die Wahl steht vor der Tür und wir müssen aufeinander aufpassen UND einander lieben!", so Aniston.

Schon einen Tag zuvor hatte Aniston gemeinsam mit ihren ehemaligen "Friends"-Kolleginnen Lisa Kudrow und Courteney Cox daran erinnert, bei der kommenden US-Wahl zur Stimmabgabe zu gehen: "Freunde erinnern Freunde ans Wählen", hieß es in dem Post. Die Wahl findet am 3. November statt.

Quelle: ntv.de, vpr/spot