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Captain America vs. US-Präsident Chris Evans kritisiert Donald Trump

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"Captain America"-Darsteller Chris Evans hat genug von den rassistischen Tweets des US-Präsidenten.

(Foto: imago images / Cronos)

Schauspieler Chris Evans äußert sich bei Twitter deutlich gegen den US-Präsidenten. Er kann sich das natürlich erlauben, immerhin ist er "Captain America". Als solcher verkörpert er die Werte seines Heimatlandes schließlich wie kein anderer.

Chris Evans hat die Faxen dicke. Der Darsteller von Marvel-Held "Captain America" wettert bei Twitter gegen US-Präsident Trump. Der hatte zuvor Tweets abgesetzt, in denen er vier Demokratinnen dazu aufforderte, in ihre Heimatländer zurückzukehren und dort Probleme zu lösen, anstatt sich in die Politik der USA einzumischen. 

Konkret handelte es sich bei den Angesprochenen um Alexandria Ocasio-Cortez aus New York, Rashida Tlaib aus Michigan, Ayanna Pressley aus Massachusetts und Ilhan Omar aus Minnesota. Bis auf Omar sind alle in den USA geboren.

Trump selbst kann die seither laut werdenden Vorwürfe nicht nachvollziehen, Evans sieht das ganz anders. "Das ist Rassismus. Das Einzige, das schlimmer ist, als hasserfüllt und rassistisch zu sein, ist, Hass und Rassismus beiläufig einzusetzen, um seine Basis zu aktivieren", schreibt der 38-Jährige zu dem entsprechenden "POTUS"-Tweet. "Es ist schmerzhaft durchsichtig und der vernichtende Versuch, seine einzig wahre Hingabe zu befriedigen: sein unersättliches Ego", lauten Evans deutlichen Worte.

"Er macht Amerika wieder groß"

Bei seinen Fans kommt sein Einsatz gut an. Und so ist unter anderem Lob wie dieses bei Twitter zu lesen: "Captain America: Er macht Amerika wirklich wieder groß!" Zudem gehen Memes und Bilder des Marvel-Charakters gerade viral. Und auch unter prominenten Kollegen findet Evans Unterstützer. Ex-Model und Schauspielerin Padma Lakshmi, selbst Tochter von Einwanderern aus Malaysia, schreibt "'Geh' in dein Land zurück', ist Spott, den Kinder von Einwanderern auf dem Spielplatz hören. Es ist eine Bedrohung, die auch ich von Leuten erfahre. Das hat seine Wurzeln in Jahrhunderte alter Ignoranz, Gewalt und weißer Vorherrschaft. Dieser Mann repräsentiert uns nicht. Und wir werden ihn 2020 verflucht nochmal abwählen."

Die 74-jährige Bette Midler äußerst sich ebenfalls zu Trumps Tweets: "Lieber Donald Trump. Diese jungen Kongress-Mitglieder müssen nach Hause in ihre Länder New York, Ohio und Michigan gehen und weiter an der korruptesten, dümmsten und katastrophalsten Regierung arbeiten." Damit weist sie ihn daraufhin, dass die Frauen im Grunde eben alle US-Amerikanerinnen sind.

Quelle: ntv.de, nan