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"Fuck off is international!" Das Sommerhaus wird zum Irrenhaus

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Die Schatzis sind menschlich geblieben.

(Foto: RTL)

Was war zuerst: Der Suff oder die "Arschloch"-Frage? Im Sommerhaus fliegen die Fetzen, es kommt sogar zur Parteienbildung. Wer wird "weggebombt", wer weggebissen, wem wird fast eine reingehauen? Alle Infos zur fünften Folge.

"Hast du mich Arschloch genannt? Ich habe gehört, wie du viermal Arschloch zu mir gesagt hast", echauffiert Micaelas "Bärchen" sich über das böse Vokabular des kölschen Jung und schließt rechtliche Schritte nun nicht mehr aus.

So kurz vor der Zielgeraden regiert im Sommerhaus die Achse des Bösen. Beleidigungen, kalte Herzen, blanke Hysterie, dazu die unbeantwortete Arschloch-Frage: Jeder versucht für den Gewinn von 50.000 Piepen den anderen auszubooten, sei es durch geschickte Manipulation oder durch Androhung, dem anderen "gleich eine reinzuhauen".

Auch nicht gut für den Zusammenhalt "der Säcke": Der Check Out der Büchners zieht sich elendig in die Länge. Dadurch wird "Arschloch"-Anwärter Bärchen erst recht klar, dass er den Büchner-Freund, Frank ob seiner "negativen Energie" so schnell wie möglich aus seinem Dunstkreis haben will. Echt herrlich, wie alle Herr-der-Fliegen-mäßig aufeinander losgehen!

Der Keim des Hasses ist gesät; da kann auch ein neues Spiel nur wenig ausrichten. In luftiger Höhe müssen die Stars versuchen, eine Wippe auszubalancieren, während sie beknatterte Fragen beantworten wie: Wie viel Prozent würden den Partner für eine Liebesnacht an jemand anderes verhökern? 8 oder 18?

Alles "extrem fucking freaky"

Von oben ist die Welt, das sollte vielleicht erwähnt werden, "extrem fucking freaky", viel freakiger aber ist, dass sich 60 Prozent der Männer die Achseln rasieren, weil irgend ein Lauch behauptet hat, das sei hygienischer.

Je länger so mancher dieser Stars über die Glotze flimmert, desto mehr fragt sich der Zuschauer, ob es denn wirklich eine so gute Idee war, ins Sommerhaus zu ziehen und ob die Seite, die derjenige nun von sich zeigt, nicht dem jahrelang hart aufgebauten Image schaden könnte. Fragen wie: Ist die wirklich so strunzblöd?, stellt man sich immer häufiger, etwa, wenn die Herz-Benippelte tatsächlich zu doof zum Wippen ist. Selbst ihr eigenes Bärchen ist schon schwer genervt.

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Alle gegen Frank.

(Foto: RTL)

So zieht die Misere ihre Kreise. "Augenschattig" haben sich alle gegen Frank verschworen. Und weil Patricia und ihr Berliner Toy-Boy das Wippe-Spiel gewonnen haben und somit "safe" sind, lässt es sich in der Gruppe mit dem stärksten Einfluss super intrigieren. Am besten alle Schwächlinge wegbeißen!

Parteivorsitzender Bärchen, der kämpferische Ösi, führt die Posse an. Ziel: Ausbau der politischen Macht und Eliminierung von "Einzelkämpfern". Problem: Am Ende zerfleischen sie sich zwar gegenseitig, aber so weit können sie leider nicht denken.

Elke, du bist völlig "Kick Ass"

Alte Kamellen werden aufgewärmt: La Blanco will wissen, warum der "dicke" Frank einst behauptet habe, Mica stehe auf ihren Nico und wolle ihr "Arschloch"-Bärchen eigentlich gar nicht heiraten. Auch die Bauern werden in ihrer Gutherzigkeit instrumentalisiert, sich jenen anzuschließen, die im Hause das Sagen haben.

Texas-Shawn, ebenfalls Parteimitglied der neu erstarkten SHP (Sommerhaus-Pfeifen), hat ein paar "Frägen" an Fränks Frau Elke. Ausschnitt eines hochpolitischen Disputs:

"Elke, warum ist Fränk gegen uns?"

"Net jäje dich, jäje de Aat deines Mannes!"

"Warum?"

"Aber Patrick (Shawns Mann) ist ganz süßer als mich!"

"Hä?"

"Fränk is ein ticking bomb!"

"Hä? Wat? Wat heisst dat? Isch han dich net verstande!"

"Ah, okay, ihr habt diesen Taktik!"

"Bitte, wat?"

"Fuck off, Elke!"

Diskussion der Parteizentrale.jpg

Diskussion der Parteizentrale.

(Foto: RTL)

By the way: "Fuck off is international!" und bedeutet so viel wie: "Der schweiz-österreichische Block ist undurchdringbar." Das macht sensiblen, menschlich gebliebenen Menschlein schwer zu schaffen. Julian ist schockiert, dass die arme Elke "jeden Tag miterleben muss, wie auf ihrem geliebten Mann rumgehackt wird". Ja, es ist ein Irrenhaus! Und nein, ihr lieben Bauern, ihr seid nicht ganz "neutral", ihr unterstützt SHP-Oberst Bärchen, der Frank zur "Persona non grata" erklärt!

"Wo bleibt die Menschlichkeit?"

Zeit, darüber nachzudenken, "auf das Geld zu scheißen" und die Heimreise anzutreten. Niemand ist ehrlich, überall wird "geblufft", "wo bleibt die Menschlichkeit?" Die herzensguten Influencer stehen plötzlich selbst auf der Abschussliste, als die angezählten Kölner das "Leck-Spiel" gewinnen und somit von der Nominierung geschützt sind.

Blancos Nico zu Julian: "Wir werden jetzt wahrscheinlich euch wählen! Das ist zwar arschig, aber naja ..." Bäm! "Voll in den Rücken!" Auch Julians "Schatzi" ist außer sich: "Wir sind keinem in den Arsch gekrochen, waren immer fair - und deswegen werden wir jetzt gefickt?" Ja, Baby, so funktioniert Politik.

Die Instas haben "die Schnauze voll". Shawn äfft den "weinenden Jungen" nach und Oberst Bärchen wirft ein: "Toll, dass du so emotional wirst, Julian, aber ich wurde Arschloch genannt!"

"Wer ist ein Arschloch? Wer ist ein Arschloch?", fliegt Franky-Boy ob der ewigen Arschloch-Frage die Hutkrempe weg. "Nur, wenn er besoffen ist, kriegt er die Schnauze auf". Darauf der rhetorisch Gewiefte: "Wer ein Arschloch ist, hab' ich gefragt! In Amerika hätte man ihn wahrscheinlich erschossen."

"Alkohol ist keine Lösung"

Am Ende dieser tränenreichen Folge plötzlich: Regeländerung. Jeder darf zwei Paare nominieren. Und obwohl sich die Bauern "wegen der Gerechtigkeit umentschieden haben" und statt "die Jungen", Mica und ihren intellektuell unterforderten Schmiermolch auf die Abschussliste setzen, müssen Julian und sein "sensibles" Schatzi das Haus leider verlassen.

Doch die Partisanen haben ihr Ziel erreicht: Der Dreierblock ist "weggebombt", "Diktator" Bärchen und seine Schäferin haben ihre Macht verloren. Wenigstens kann der Mann, dessen Freundin "einen sehr guten Medienanwalt hat", jetzt in aller Ruhe einen heben. Doch Vorsicht: Alkohol kann auch ein ganz heimtückisches "Arschloch" sein.

Quelle: n-tv.de

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