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Wahlaufruf nach Therapie Demi Lovato bricht ihr Schweigen

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Hat den Entzug offenbar beendet: Demi Lovato.

imago/ZUMA Press

Dreieinhalb Monate ist es her, dass Demi Lovato dem Tod von der Schippe gesprungen ist. Seither machte sie einen Entzug und verschwand aus der Öffentlichkeit. Jetzt meldet sich die Sängerin erstmals wieder zurück - mit einer politischen Botschaft.

Demi Lovato ist zurück auf der Bildfläche. Nachdem vor einigen Tagen Gerüchte die Runde gemacht hatten, sie habe die Entzugsklinik vorzeitig verlassen, postete die Sängerin und Schauspielerin jetzt ihr erstes Bild auf Instagram nach ihrer Überdosis Ende Juli.

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"Geht wählen!": Demi Lovato auf ihrer Instagram-Seite.

(Foto: Instagram / ddlovato)

Zu einem Foto von sich, das sie in einer Wahlkabine zeigt, schreibt die 26-Jährige: "Ich bin so dankbar, rechtzeitig zu den Wahlen zu Hause zu sein! Eine Stimme kann den Unterschied machen, also stellt sicher, dass eure Stimme gehört wird! Geht raus und wählt!" In den USA fanden am Dienstag Kongresswahlen statt.

Offener Umgang mit der Sucht

Lovato war im Sommer - vermutlich aufgrund einer Überdosis Drogen - in ihrem Haus zusammengebrochen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht und soll den Vorfall nur knapp überlebt haben.

Nach mehreren Wochen Klinik-Aufenthalt trat die US-Amerikanerin direkt eine Entziehungskur an, die Medienberichten zufolge eigentlich bis Ende des Jahres andauern sollte. Nach ihrem Zusammenbruch informierte sie ihre Fans in einem offenen Brief über ihre Sucht-Erkrankung: "Was ich gelernt habe, ist, dass diese Krankheit nicht mit der Zeit weggeht oder verschwindet. Es ist etwas, das ich weiterhin überwinden muss. Das habe ich bisher noch nicht geschafft."

Lovato gehört zur Riege der Disney-Stars um Promis wie Britney Spears, Christina Aguilera oder Selena Gomez, die allesamt ihre Karriere im Dienste des Unterhaltungskonzerns begannen. Sie sprach in der Vergangenheit häufig offen über ihre Drogenabhängigkeit und psychische Probleme. So bekannte sie etwa, schon als Teenager unter Essstörungen gelitten zu haben. Auch eine bipolare Störung räumte sie ein.

Quelle: n-tv.de, vpr/spot

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