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Der neue Instagram-Account ist nicht verifiziert, zeigt jedoch aktuelle Bilder Küblböcks.
Der neue Instagram-Account ist nicht verifiziert, zeigt jedoch aktuelle Bilder Küblböcks.(Foto: imago/Sven Simon)
Montag, 10. September 2018

Küblböck in Frauenkleidern: Die letzten Bilder vor seinem Verschwinden?

Was ist mit Daniel Küblböck passiert? Bislang sind die Hintergründe seines plötzlichen Verschwindens unklar. Ein nun aufgetauchter Instagram-Account mit Bildern des Sängers auf einem Kreuzfahrtschiff wirft weitere Fragen auf.

Das plötzliche Verschwinden von Daniel Küblböck lässt seine Fans fassungslos und mit vielen Fragezeichen zurück. Nach derzeitiger Faktenlage sprang der Künstler am Sonntag vor der Küste Neufundlands in den frühen Morgenstunden von der Aidaluna ins kalte Wasser. Eine sofort eingeleitete Suchaktion blieb bislang erfolglos, wird zur Stunde jedoch noch fortgesetzt.

Rat und Nothilfe
  • Falls Gefahr eines Suizid besteht: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (Tel.: 0800/111-0-111) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333; wochentags von 14 bis 20 Uhr)
  • Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe sind Listen mit regionalen Krisendiensten und mit Kliniken zu finden. Zudem gibt es viele Tipps für Betroffene und Angehörige.

Ein erst jetzt bekannt gewordener Instagram-Account sorgt mittlerweile für weitere Fragezeichen. Mit "Künstlerin. Schauspielerin. Transsexuell" ist der nicht verifizierte Account rosa_luxem umschrieben, auf dem unter anderem in den vergangenen Tagen mehrere Fotos von Küblböck in Frauenkleidern veröffentlicht wurden. Der Sänger scheint während der Reise Bilder von sich gemacht zu haben. So sind dort unter anderem Schnappschüsse aus Island zu sehen und mehrere Selfies, die Küblböck stark verändert auf dem Kreuzfahrtschiff zeigen.

Auf den Bildern, die in einer Schiffskajüte und auch in anderen Räumlichkeiten aufgenommen wurden, trägt Küblböck offenbar Frauenkleider, reichlich Schmuck und ist teilweise geschminkt. Die sieben Selfies wurden außerdem unter anderem mit den Hashtags "#transformation", "#transsexuelle" und "#aida" garniert.

Seine eigentlichen Facebook- und Instagram-Accounts bediente Küblböck bereits seit Juli nicht mehr. Auf einer seiner Facebook-Fanseiten schrieb der Musiker jedoch vor wenigen Wochen, dass er auf einer Berliner Schauspielschule das Opfer von Mobbing geworden wäre und er derzeit körperliche und seelische Probleme habe. Der Post wurde allerdings mittlerweile, kurz nach den ersten Meldungen seines Verschwindens, wieder gelöscht. Nach dem Sprung Küblböcks wehrte sich die Schule gegen kursierende Vermutungen, Hintergrund könnten die Mobbingvorwürfe sein. "Die Behauptung über Mobbing an unserer Schule weisen wir strikt zurück", heißt es in einer Erklärung. Die Schule zeige sich "zutiefst bestürzt und geschockt" über das Verschwinden ihres Schülers.

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Quelle: n-tv.de