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Offener Brief an die Herzogin Diese Frauen stärken Meghan den Rücken

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Unerwartete Unterstützung für die Herzogin von Sussex.

(Foto: picture alliance/dpa)

72 britische Politikerinnen solidarisieren sich in einem offenen Brief mit Herzogin Meghan. Damit reagieren sie auf die Berichterstattung, bei der unter anderem private Nachrichten der ehemaligen Schauspielerin veröffentlich wurden.

Im Kampf gegen die zum Teil massiv herabwürdigende Berichterstattung der britischen Medien über Herzogin Meghan bekommt die ehemalige "Suits"-Schauspielerin nun Unterstützung von 72 weiblichen Abgeordneten. In einem offenen Brief sichern britische Politikerinnen verschiedenster Parteien der Herzogin von Sussex ihre Solidarität und Unterstützung zu.

*Datenschutz

Als Frauen, die ebenfalls in der Öffentlichkeit stünden, würden sie die Herabsetzungen und Beschimpfungen kennen, die oft nur darauf abzielten, "Frauen in öffentlichen Ämtern davon abzuhalten, mit unserer sehr wichtigen Arbeit fortzufahren", schreiben die Frauen.

Weiter versprechen sie, ihre Positionen dafür nutzen zu wollen, dass die Presse das Recht der Privatsphäre akzeptieren und Respekt zeigen würde und ihre Artikel der Wahrheit entsprechen müssten. "Wir erwarten von den nationalen Medien, dass sie die Integrität besitzen, zu wissen, wann eine Geschichte von nationalem Interesse ist und wann sie nur darauf abzielt, eine Frau ohne Grund herunterzumachen."

Harry, Meghan und die Medien im Streit

In einem viel beachteten Interview in der Dokumentation "Harry & Meghan: An African Journey" hatte Meghan mit den Tränen gekämpft und die Frage bejaht, ob sich ihr Leben zuletzt wie ein Kampf angefühlt hätte. Anfang Oktober hatte Prinz Harry von einer "skrupellosen Kampagne" gegen seine Frau gesprochen. So hatte die "Mail on Sunday" einen privaten Brief veröffentlicht, den die Herzogin an ihren Vater Thomas Markle geschickt hatte. Prinz Harry selbst leitete außerdem rechtliche Schritte gegen die Eigentümer der "Sun" und des "Daily Mirror" ein. Angeblich sollen Mailbox-Nachrichten abgehört worden sein.

Das vergangene Jahr sei "hart" gewesen und sie habe "keine Ahnung" gehabt, was sie erwartet, sagt Meghan in dem Gespräch. "Als ich meinen jetzigen Ehemann zum ersten Mal traf, waren meine Freunde wirklich glücklich, weil ich so glücklich war. Aber meine britischen Freunde sagten zu mir: 'Ich bin sicher, er ist großartig. Aber du solltest es nicht tun, weil die britischen Boulevardzeitungen dein Leben zerstören werden'", so die Herzogin gegenüber dem Journalisten Tom Bradby. Vielleicht ist die Unterstützung der Politikerinnen genau der Rückhalt, den die Herzogin jetzt braucht.

Quelle: ntv.de, fge/SpotOn