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Dschungelcamp - Tag 12Schwerer Sturz und ein Sorry an Sachsen

04.02.2026, 02:27 Uhr Verena-Maria-DittrichVon Verena Maria Dittrich
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Sorge um Gil Ofarim: Der Musiker stürzte bei einer der schwierigsten Dschungelprüfungen schlechthin

Gil stürzt, Ariel träumt von Ronaldo und wer beim Date nicht zahlt, ist raus. Willkommen zu Tag 12 im Dschungelcamp, wo Schockmomente nahtlos in Sexfantasien übergehen. Dazu Aha-Momente, ein lapperiges Bananensandwich und ein dickes fettes Sorry an ganz Sachsen!

Halt, Stopp. Wer als geneigter Dschungelcamp-Zuschauer erwartet, dass der zwölfte Tag mit dem Unfall bei der Dschungelprüfung eröffnet wird, muss sich gedulden. Nicht hier. Zunächst gilt: "Sorry, Sachsen"!

Dem eloquenten Stephen ist es zu verdanken, dass "das Chamäleon Gil" sich doch noch einmal zu seinem Skandal äußert. Nicht über den Vorfall an sich. Dafür wird es, wie er selbst sagt, wohl nie genügend Entschuldigungen geben. Die Behauptung, er habe bis zum heutigen Zeitpunkt nie um Verzeihung gebeten, hält sich in Kommentarspalten hartnäckig - sie ist jedoch falsch.

Dennoch, Freunde der gepflegten Juristerei, es ist "Lieferzeit". Und deswegen sagt Ofarim: "Der Vorfall hatte nie etwas mit der Stadt Leipzig, mit dem Bundesland Sachsen zu tun. (…) Wenn das so rübergekommen ist, dann möchte ich mich entschuldigen bei den Bürgern von Leipzig und allen, die sich angesprochen fühlen in Sachsen. Das tut mir leid, das wollte ich nicht."

All den offenen Fragen könne der Musiker ohnehin nicht gerecht werden, und deswegen, so Stephen, der viele Leute in Leipzig kennt, wird es wohl immer zu Spekulationen kommen. Und natürlich ist "die Erwartungshaltung" groß, sich vor einem Millionenpublikum zu entschuldigen, aber eine völlige Offenlegung wird schon aus dem Grund nicht geschehen, weil die "Konventionsstrafe immens" wäre. Gil glaubt, bis ans Ende seiner Tage mit dieser Geschichte leben zu müssen. Es wäre aber schön, wenn "der Hass und die Beleidigungen" irgendwann aufhören würden, so der Mann mit dem "Vorfall" vor dem Unfall.

Eine "Fanggelegenheit" wird zum Schockmoment

Tatsächlich ereignet sich das Unheil während der Dschungelprüfung, die Eva und Gil gemeinsam absolvieren. An dieser Stelle ein kurzer Hinweis aufs Wetter. Kachelmann hat hochgradig verkackt. Dabei hatte Sonja ihn neulich noch extra angerufen!

Die Temperaturen in Down Under sind an diesem Morgen arktisch und liegen gefühlt bei 34 Grad minus. Lange Eiszapfen hängen an den Palmenwedeln, die Camper haben sich in ihre Schlafsäcke gemurmelt und frösteln. Also alles andere als Arschbomben-Wetter. Dennoch besteht unser RTL auf einer hundsgemeinen Wasserprüfung!

Für den Kampf um die Sterne müssen Ofarim und Benetatou über in einem Teich schwimmende Pads hechten, einen Buzzer am anderen Ende des Ufers drücken und einen Ball fangen, der innerhalb von sechs Sekunden - SECHS SEKUNDEN! - in ihre Richtung geschleudert wird. Die letzte Hürde: ein extrem rutschiger Steg, den sie ruckizucki überqueren müssen.

Die Prüfungsanforderung ist eine Mischung aus "Ninja Warrior" und Olympia-Disziplin. Definitiv eine "schwierige Fanggelegenheit". Gil rutscht, nachdem er schon schwer außer Atem ist, plötzlich aus und stürzt. Man weiß nicht, ob er ohnmächtig ist. Alles scheint dramatisch. Das Rettungsteam um Dr. Bob bringt ihn ins Krankenhaus, wo er zu allem Unglück auch noch ein "lapperiges Bananensandwich" zu sich nehmen muss, damit die "Painkiller" besser wirken.

Derweil legt Eva, die Zurückgebliebene, im Camp Zeugnis ab. Nicht jedoch, ohne sich dabei an einem Holzgeländer festhalten zu müssen. Und na ja, heiliger Bimbam: Die australischen Schmerzmittel müssen so dermaßen kicken, dass Gil, als er fast wie neu zurück ins Camp kommt, ein bisschen so wirkt wie der unkaputtbare Rambo, der gerade ’ne ganze Kleinstadt zerlegt hat.

Ariel Ronaldo und "geiler Sauna-Sex"

Neben diesem Schockmoment ist der zwölfte Tag auch von Aha-Momenten geprägt. Unsere Camperinnen packen über ihre Vorstellungen von Männern aus. Wenn ein Mann nicht die Rechnung im Restaurant übernimmt, kann er "sich schleichen", findet etwa Simone. Patrick ist der Ansicht, Frauen hätten sehr hohe Anforderungen an das andere Geschlecht und spricht die Gleichberechtigung an.

Der Feminismus wird aber immer nur bedient, wo es passt und recht ist. Aber schon cool, wenn ein Mann "ein Auto hat", beim Fernsehaufbau hilft oder die Frau zum Einkaufen fährt. "Autoritär" sollte er sein, und Samira sagt, er müsse "Ansagen" machen. Hach ja, unsere Ariel wäre auch soooo gerne "eine Spielerfrau". (…) "Wenn es da draußen einen Fußballer gibt: I’m free." Und weil "peinlich" ja immer nur die anderen sind, würde sie auch sehr gerne, selbst nach einer Trennung, den Namen "Ariel Ronaldo" behalten.

Das Dschungelcamp bei RTL und auf RTL+

"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" läuft ab 23. Januar bis zum Finale am 8. Februar täglich um 20.15 Uhr bei RTL. Alle Folgen, vorherige Staffeln und Infos zur Show gibt es zudem natürlich auf RTL+

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(Foto: RTL)

Männer können als "dumm", "Idioten", "peinlich", "lächerlich" und "überflüssig" bezeichnet werden. Null Problemo. Aber wehe, einer sagt "Mäusele"! Und während Hardy artig auf seinem "Rentner-Bänkle" sitzt, erzählt Camp-Schreck Ariel von ihrer "kalten Mutter" und dass sie "im Heim" leben musste, nur weil die Mutter ihr untersagte, beim geliebten Papa zu wohnen.

Irgendwann spielen die Camper an diesem Tag "Wahrheit oder Pflicht". Stephen erzählt von einer "Doggystyle"-Filmszene, bei der er hyperventilierte, Hubert plaudert von "geilem Saunasex" und Eva fabuliert irgendwas von "einer Sexszene mit einem Zwanzigjährigen". Hihihi, wie versaut! Und dann werden auch noch Pornos geguckt, kicher, kicher …

So endet Tag 12 zwar mit einem Schockmoment, aber auch mit den Einsichten, dass man dem zurückgekehrten Gil selbstverständlich sein Bett überlässt und Eva besser die Schnauze gehalten hätte, als Samira ihr beim "Wer bin ich"-Spiel mit gut gewählten Worten eine Plastikschlange überreichte. An alle Fußballer da draußen: Bitte gerne bei Ariel melden. Wenn Ihr genügend Schotter und ein Auto habt, dürft Ihr natürlich auch noch bei Mutti wohnen!

Das Camp verlassen muss der Mann, der bei einer "Doggystyle"-Filmszene den Atem verlor.

Quelle: ntv.de

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