Plötzlich und unerwartet"Euphorie"-Darstellerin Luna Jordan stirbt mit 25 Jahren

Die Schauspielerin Luna Jordan, die zuletzt unter anderem in der Serie "Euphorie" zu sehen war, ist im Alter von 25 Jahren gestorben. Ihre Agentur bestätigt ihren Tod unter Berufung auf die Familie.
Ihre nächste Rolle wäre die Fotografin Astrid Kirchhoff gewesen, die in den 1960er-Jahren in Hamburg legendäre Fotos der Beatles schoss. Nun ist die Schauspielerin Luna Jordan im Alter von 25 Jahren gestorben. Ihre Agentur Players in Berlin teilte unter Berufung auf die Familie mit, dass ihr Tod "plötzlich und unerwartet" gekommen sei. Details wurden nicht genannt.
Jordan hat im Laufe ihrer Karriere etwa im "Polizeiruf" mitgespielt und in der Serie "Jenseits der Spree" mit Jürgen Vogel. Für den Film "Fuchs im Bau" erhielt sie 2022 den österreichischen Filmpreis für die beste weibliche Nebenrolle. Ihre Dankesrede nutzte sie, um über sexualisierten Missbrauch in der Film- und Theaterbranche zu sprechen.
In der NDR-Dokumentation "Kinderschauspieler - Der Preis des Erfolgs" sprach Jordan darüber, wie es war, schon früh schwierige Rollen zu übernehmen, und wie schwierig es sein konnte, sich davon abzugrenzen.
Die Schauspielerin, die in Berlin geboren wurde, spielte in den vergangenen Jahren etwa auch im Film "Run Me Wild" mit, der beim Filmfestival Max Ophüls Preis gezeigt wurde, und in der Coming-of-Age-Serie "Euphorie" auf RTL+. Die Serie beruht auf einem Original aus Israel und wurde als "Euphoria" mit Zendaya und Jacob Elordi auch in den USA adaptiert.
Zu sehen sein sollte sie auch in der neuen NDR-Serie "Hamburg Days", die von den Anfangsjahren der Beatles erzählt und derzeit gedreht wird. Jordan war für die Rolle der Fotografin und Künstlerin Astrid Kirchherr vorgesehen.