Unterhaltung

Yeezy-Sneaker bald "Made in USA" Ex-Häftlinge sollen Kanyes Schuhe herstellen

Seit über zehn Jahren ist Kanye West mit seiner Sneaker-Marke

Seit über zehn Jahren ist Kanye West mit seiner Sneaker-Marke "Yeezy" dick im Geschäft.

(Foto: picture alliance/dpa)

Rapper Kanye West möchte die amerikanische Wirtschaft ankurbeln. Dafür will er die Produktion seiner Yeezy-Sneaker von China in die USA verlegen. Ein Plan, der vor allem seiner Frau Kim Kardashian gefallen wird.

In einem Interview für "Apple Music Beats 1" mit Radiomoderator Zane Lowe hat Kanye West verraten, dass seine Yeezy-Schuhe künftig in den USA produziert werden sollen. Bisher kommen die teils über 1000 Euro teuren Sneaker aus China.

Diese limitierten "Adidas Yeezy Boost 350" gibt es für um die 2000 Euro zu haben.

Diese limitierten "Adidas Yeezy Boost 350" sind für um die 2000 Euro zu haben.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Mit der Verlegung wolle der Rapper für Arbeitsplätze in seiner Heimat sorgen. Besondere Chancen erhofft er sich damit für Menschen, die im Gefängnis waren: Da ehemalige Häftlinge auf dem Arbeitsmarkt häufig Schwierigkeiten hätten, würden die Yeezy-Produktionsstätten diesen Leuten eine zweite Chance geben, um wieder Fuß zu fassen, so West.

Unterstützung der Ehefrau

Mit seinem Vorhaben unterstützt er auch das Projekt seiner Frau Kim Kardashian, die sich erfolgreich für eine Reform des US-Strafrechts einsetzte. Zu Beginn des Jahres gelang es ihr, 17 Häftlinge aus dem Gefängnis zu befreien, die wegen geringer Verbrechen zu teils lebenslangen Haftstrafen verurteilt wurden. Bei potenziellen Wählern wird das Engagement der beiden sicher gut ankommen, schließlich hält Kanye weiterhin an seinem Plan fest, eines Tages im Weißen Haus zu sitzen. "Es wird eine Zeit geben, in der ich Präsident der Vereinigten Staaten bin", so West.

Fans und Nicht-Fans des Rappers kamen während des Interviews aber auch so voll auf ihre Kosten. Mit Aussagen, wie der Musiker sei der "größten Künstler der menschlichen Existenz", sorgt der 42-Jährige für ausreichend Gesprächsstoff.

Quelle: n-tv.de, fge

Mehr zum Thema