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17 Entlassungen aus Gefängnis Kim Kardashian befreit Häftlinge

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Während die Welt über Kim Kardashians Kurven diskutiert, tut sie im Hintergrund Gutes.

(Foto: imago images / PA Images)

Derzeit wird vor allem wieder über Kim Kardashians Äußeres diskutiert. Bei der Met Gala zieht sie durch ihre eigentümlichen Rundungen nämlich alle Blicke auf sich. Dass die It-Queen hinter den Kulissen aber auch Gutes tut, geht dabei ein bisschen unter.

Schon seit einer Weile hat sich Kim Kardashian die Unterstützung von Häftlingen zur Aufgabe gemacht. Sie hat sich mit Erfolg für eine Reform des Strafrechts eingesetzt und möchte nun sogar Anwältin werden. Dass sie durchaus in der Lage ist, etwas zu bewegen, zeigt sie jetzt mal wieder eindrucksvoll, wie das US-Promiportal "TMZ" berichtet.

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Kanye West wirkt neben seiner Frau gerade etwas unscheinbar.

(Foto: imago images / PA Images)

17 Häftlingen hat sie im Laufe der vergangenen drei Monate nämlich aus dem Gefängnis herausgeholfen und sie wieder mit ihren Familien vereint. Mit der "90 Tage Freiheit"-Kampagne, ins Leben gerufen von Kardashians Anwältin Brittany K. Barnett in Zusammenarbeit mit MiAngel Cody, wurden die Insassen - natürlich auf legalem Wege - aus dem Knast geholt. Dort saßen sie, verurteilt zu langen Haftstrafen, aufgrund geringer Drogendelikte. 

Einer von ihnen ist Jamelle Carraway, der nach elf Jahren hinter Gittern nun wieder bei seiner Familie sein kann. Carraway ist heute 42 Jahre alt und wurde wegen Kokainbesitzes verurteilt. Eric Balcom wurde mit 29 Jahren wegen mehrerer Drogendelikte zu lebenslanger Haft verdonnert. Er konnte nun nach 16 Jahren zum ersten Mal seine Mutter wiedersehen. 25 Jahre, und damit fast die Hälfte seines Lebens, verbrachte Terrence Byrd im Gefängnis. Nun soll er wieder bei seiner 96-jährigen Großmutter zu Hause sein, die ihn einst aufzog.

"Abbau zutiefst unmenschlichen Lebens"

Kardashian hat sich lange für die Reform des Strafrechts eingesetzt, unter anderem beim Besuch im Oval Office im Mai 2018. Die Reform soll die Resozialisierung von Insassen in Haftanstalten verbessern. Richter haben nun mehr Ermessensspielraum bei Urteilssprüchen für Täter, die wegen eines Delikts ohne Gewaltanwendung vor Gericht stehen, Drogenvergehen vor allem. Davor galt: Wer drei Mal wegen eines Drogendelikts verurteilt wurde, bekam eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Diese Veränderungen haben nun 17 Verurteilten den vorzeitigen Weg zurück in die Freiheit verschafft. Mit Barnett und Cody ist Kardashian laut "TMZ" außerdem für die Interessenvertretung der Initiative "Buried Alive" ("Lebendig begraben") zuständig, die sie seit Monaten finanziell unterstützt. Diese Gruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Reform des Justizsystems in den USA weiter voranzutreiben. "Unser gegenwärtiger Schwerpunkt ist der Abbau eines zutiefst unmenschlichen Lebens ohne Bewährungsstrafen, die nach dem US-Drogengesetz verhängt werden", heißt es auf ihrer Webseite.

Quelle: n-tv.de, nan

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