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Wegen Schwangerschaftsübelkeit Fans halten Yeliz Koc für "undankbar"

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Die erste Schwangerschaft ist für Yeliz Koc eine Tortur.

(Foto: imago/localpic)

Im Februar wird bekannt, dass Yeliz Koc und Jimi Blue Ochsenknecht gemeinsam ein Baby erwarten. Seither leidet Koc unter einer extremen Form der Schwangerschaftsübelkeit. Doch nicht nur das macht ihr zu schaffen, auch reagieren einige ihrer Follower mit Unverständnis.

Yeliz Koc ist zum ersten Mal schwanger und würde sich sicherlich gern von ganzem Herzen und gemeinsam mit Freund Jimi Blue Ochsenknecht auf das Baby freuen. Dass das nicht immer gelingt, liegt vor allem daran, dass sie unter einer besonders starken Form der Schwangerschaftsübelkeit leidet, auch Hyperemesis gravidarum genannt. Darüber spricht sie immer wieder ganz offen bei Instagram, doch kommt das nicht bei allen Followern gut an.

Jeden Tag sei ihr übel, kaum etwas könne sie etwas bei sich behalten, so Koc in ihrer Instagram-Story. Und das wäre nicht nur morgens so, abends sei es besonders schlimm. Vor allem vor Hackfleisch ekele sie sich aktuell sehr.

Nur etwa zwei Prozent der Schwangeren leiden unter Hyperemesis gravidarum. Die extreme Übelkeit kann durch das ständige Erbrechen für Mutter und Kind sogar gefährlich werden. "Keiner, der es nicht auch hatte oder hat, kann da wirklich mitsprechen", meint Koc. Dennoch werde sie immer wieder angefeindet, wenn sie über ihre Beschwerden berichtet: "Ich bekomme auch Nachrichten, wie undankbar ich sei, anstatt einfach froh zu sein, dass ich schwanger bin."

"Baby doch kein Wunschkind?"

Ein Follower unterstellte ihr offenbar sogar, dass das Baby wohl doch kein Wunschkind sei. Dabei leidet die 27-Jährige eigentlich doch schon genug: "Es gibt Momente, in denen ich dann sage, okay, ich halte das aus. Dafür habe ich das Schönste, das es auf der Welt gibt. Und dann gibt es wieder Stunden, die unerträglich sind und ich sage mir definitiv nie, nie wieder."

Als jemand sie fragt, ob es Momente gab, in denen sie darüber nachdachte, die Schwangerschaft abzubrechen, sagt sie ganz offen und ehrlich: "Also gemacht hätte ich es nicht, aber den Gedanken, dass es von alleine geht, schon. Natürlich bin ich froh, dass es nicht passiert ist, aber in solchen Momenten will man einfach nur erlöst werden."

Mit ihren offenen Worten will sie anderen Frauen Mut machen und für mehr Akzeptanz der Erkrankung werben: "Es ist belastend für alle Menschen drumherum und eine große Herausforderung. Es kann auf die Psyche gehen, aber das versteht einer mit einer normalen Schwangerschaft einfach niemals. Hört einfach auf zu urteilen und vergesst nicht, es kann einfach jeden treffen."

Quelle: ntv.de, nan

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