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"Mit Pädophilen in Käfig" Fonda bedauert Tweet über Trump-Sohn

Peter Fonda sei

Peter Fonda sei "sehr erregt und bestürzt" über die Trennung von Eltern und Kindern gewesen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Viel Kritik und Empörung rief die mittlerweile beendete Praxis der USA hervor, Kinder illegaler Migranten von ihren Eltern zu trennen und wegzusperren. Schauspieler Peter Fonda geht mit einem fiesen Tweet über Trumps jüngsten Sohn allerdings zu weit.

US-Schauspieler Peter Fonda hat sich für einen umstrittenen Tweet, in dem er dem US-amerikanischen Präsidentensohn Barron Trump eine Begegnung mit Pädophilen in einem Käfig vorschlug, öffentlich entschuldigt. Wie viele andere US-Bürger sei er aber sehr erregt und bestürzt darüber, dass Kinder an der Grenze zwischen Mexiko und den USA von ihren Eltern getrennt würden, schrieb er in einer Erklärung, wie der US-Sender CNN berichtet.

Der 78-Jährige hatte sich zuvor mit einer Twitter-Botschaft zur umstrittenen Migranten-Politik der US-Regierung geäußert und angesichts der dabei praktizierten Trennung von Migranten-Familien an der Grenze vorgeschlagen, den zwölfjährigen Präsidentensohn "aus den Armen seiner Mutter zu reißen und in einen Käfig mit Pädophilen zu sperren". First Lady Melania Trump hatte deswegen den Secret Service eingeschaltet.

"Bin zu weit gegangen"

In seiner Erklärung entschuldigte sich der Hollywood-Star, wie CNN weiter berichtet. "Ich habe heute etwas höchst Unangebrachtes und Vulgäres über den Präsidenten und seine Familie als Reaktion auf die erschütternden Bilder, die ich im Fernsehen sah, getwittert", schrieb Fonda am Abend. Er sei aber mit seiner Reaktion "zu weit gegangen".

"Es war falsch, ich hätte es nicht tun sollen. Es tat mit sofort leid und ich entschuldige mich bei der Familie für das Gesagte und für den Schmerz, den ich verursacht habe." Der umstrittene Satz fand sich am frühen Morgen nicht mehr auf dem Twitter-Konto des "Easy Rider"-Stars. Trump hatte die umstrittene Trennung von Migranten-Familien am Mittwochabend per Dekret beendet.

Quelle: ntv.de, lri/dpa

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