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"Als Frauen haben wir Mitgefühl" Frauenrechtsgruppe unterstützt Johnny Depp

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Johnny Depp bei einer Pause im Gerichtssaal.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Im Verleumdungsprozess gegen seine Ex-Frau Amber Heard hat Johnny Depp vermutlich nicht viele Frauen auf seiner Seite. Doch ausgerechnet Mission NGO, eine Gruppe Frauenrechtlerinnen, macht sich nun für den Schauspieler stark. "Wir sind menschlich", lautet die Botschaft der Gruppe.

Johnny Depp bekommt Unterstützung von einer Gruppe für missbrauchte Frauen und Kinder. Der Schauspieler befindet sich aktuell in einem erbitterten Rechtsstreit gegen seine Ex-Frau Amber Heard. Jetzt stellt sich die Frauen- und Kinderrechtsgruppe Mission NGO, die von der ehemaligen Miss Italy Valeria Altobelli geleitet wird, auf die Seite des Hollywood-Stars. In einem offiziellen Statement spricht die Organisation ihm ihr Mitgefühl aus.

"Als Frauen haben wir Mitgefühl und empfinden Empathie nicht für den Star, das Talent, den Schauspieler, sondern für einen Mann, einen Vater, einen Arbeiter, einen Menschen", heißt es in der Erklärung. Es sei besonders wichtig, sich um psychische Gesundheit zu kümmern, damit "Frauen und Männer sich lieben und respektieren können, ohne jegliche Art von Missbrauch und Gewalt". "Wir sind menschlich und wir müssen die Menschlichkeit finden, für die wir geboren wurden", lautet das abschließende Statement.

2018 schrieb Amber Heard in der "Washington Post", Opfer häuslicher Gewalt geworden zu sein. Depps Namen erwähnte sie in dem Artikel nicht. Der 58-Jährige verklagte die "Aquaman"-Darstellerin jedoch wegen Verleumdung. Johnny Depp fordert von seiner Ex-Partnerin 50 Millionen Dollar Schadensersatz (ca. 46 Millionen Euro). Er behauptet, der Artikel in der "Washington Post" habe seiner Karriere schwer geschadet.

Depp und Heard begannen ihre Liebesbeziehung Anfang 2012. Kennengelernt hatten sich die beiden zuvor am Set von "The Rum Diary". 2015 heirateten die Hollywood-Stars. Die Ehe hielt allerdings nur 15 Monate. Einen Verleumdungsprozess gegen die Zeitung "The Sun" in Großbritannien hat der Schauspieler 2020 verloren. Das Blatt hatte Depp in einem Artikel als "Ehefrauenschläger" bezeichnet. Depp hat alle Anschuldigungen häuslicher Gewalt zurückgewiesen. Mittlerweile kommen immer mehr skandalöse Details ihrer Ehe ans Licht.

Quelle: ntv.de, can/spot

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