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"Ist nicht normal" Geiss: Wendler hat es nicht besser verdient

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Steckten sich ebenfalls mit dem Coronavirus an: Robert und Carmen Geiss.

(Foto: imago/Hartenfelser)

Mit seinen kruden Aussagen zur Corona-Pandemie hat sich Michael Wendler im vergangenen Jahr äußerst unbeliebt gemacht. Dass der Schlagersänger aber noch immer Lügen über das Virus verbreitet, ist für Robert und Carmen Geiss ganz klar "Schwachsinn". Das Ehepaar weiß, wovon es spricht.

Sowohl Carmen als auch Robert Geiss, kurz die Geissens, steckten sich im vergangenen Jahr mit dem Coronavirus an. Dementsprechend ernst gehen die TV-Millionäre mit dem Thema um und können Menschen nicht verstehen, die trotz der hohen Fallzahlen die Krankheit noch immer leugnen. So etwa Schlagersänger Michael Wendler, der zuletzt nur noch mit der Verbreitung von Verschwörungstheorien für Schlagzeilen sorgte.

Im Doppelinterview mit der "Bild"-Zeitung gehen die beiden Eheleute daher hart mit dem Wendler ins Gericht. "Was bei ihm rauskommt, ist nicht normal", befindet Robert Geiss. "Er hätte jetzt alle seine Gläubiger bedienen können, aber stattdessen ist er abgehauen. Wer so einen Schwachsinn macht, hat es auch nicht besser verdient", kommt bei ihm der Vollblut-Geschäftsmann durch. Dabei denkt er vermutlich auch an seinen Bruder Michael Geiss, mit dem er 1986 "Uncle Sam" gründete und der nun der alleinige Inhaber der Modemarke ist. Wegen seines plötzlichen Ausstiegs aus der Jury von "Deutschland sucht den Superstar" fordert er 250.000 Euro von Michael Wendler zurück.

"Mir tut er einfach leid"

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"Sein Engagement bei 'DSDS' war für uns Vertragsgrundlage", sagte Michael Geiss der "Bild" kürzlich. Ihm sei es "um eine wirkungsvolle Positionierung meiner Marke" gegangen. Da Wendler aber nun nicht mehr wie vereinbart als Werbegesicht fungieren könne, habe man eine "Vertragskündigung ausgesprochen". Das Geld soll er bislang nicht zurückgezahlt haben. Der Fall könnte laut Geiss vor Gericht landen.

Deutschlands Reality-TV-Queen Carmenn Geiss dagegen hat eher Mitleid mit dem Wendler. Zwar ist sie der Meinung: "Der hat sich selbst zerstört." Gleichzeitig wünsche sie ihm für die Zukunft alles Gute: "Mir tut er einfach leid. Ich hoffe, er kommt irgendwann wieder in die richtige Bahn." Damit teilt die 55-Jährige offenbar die Sorge ihrer jungen Nichte Vivien Geiss. Diese hatte Wendlers Ehefrau Laura Müller eine Weiterführung des geplatzten Werbedeals angeboten, da sie in den Skandal "in unverschuldeter Weise mit hineingeraten" sei und "eine zweite Chance" verdient habe.

Quelle: ntv.de, lri/spot