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Steht zu Vegetarismus Glööckler nach Auszug "gekämmt" und "gebürstet"

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Der 56-Jährige nimmt lieber ein spritziges Wasserbad als eines in Innereien und Fleischabfällen.

Lange war er einer der Favoriten im Dschungelcamp. Kurz vor dem großen Finale am Abend musste Harald Glööckler dann doch ausziehen. Er erklärt, wie er nach großer Niedergeschlagenheit schnell wieder auf den Damm guter Gefühle gekommen ist - und warum er zu seinen Entscheidungen steht.

Kurz vor dem "pompöösesten" Dschungel-Coup aller Zeiten wurde Designer Harald Glööckler gestern aus dem RTL-Dschungelcamp gewählt. Vor dem großen Finale, das nun ohne ihn stattfindet, gibt er Einblicke in seine Gemütsverfassung. Er sei frisch "gewaschen, gebadet, gekämmt, gebürstet, rasiert, habe gegessen, Cappuccino getrunken und bin guter Dinge", erklärt der schillernde Unternehmer.

Dass er nach offensichtlicher Niedergeschlagenheit in den letzten Folgen wieder zu positiven Gefühlen gekommen ist, hat auch damit zu tun, dass Glööckler nicht weitergewählt wurde und heute Abend im großen Finale bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" (ab 22:15 Uhr live bei RTL oder RTL+) die drei verbliebenen Kandidaten um die Dschungelkrone konkurrieren: Filip Pavlovic, Eric Stehfest oder Manuel Flickinger, alle unter 35 und damit Jungspunde im Vergleich zum 56-jährigen Glööckler.

Glööckler erklärt, er sei zuletzt an einem Punkt angelangt, an dem sein Körper ihm gesagt hätte "Ich habe deine Exkursion auf den Pritschen lang genug mitgemacht, jetzt reicht es." Deswegen sei sein Auszug nun auch "gut". Es ist also durchaus eine Last von ihm abgefallen.

Dass er mit Verweis auf seinen Vegetarismus kürzlich eine Prüfung abgelehnt hatte, bei dem ihm ein Bad in Innereien, Fleischabfällen und Fischschlotze drohte, sieht Glööckler offenbar weiterhin als die richtige Entscheidung an - auch wenn er dadurch möglicherweise einige Anrufe eingebüßt hat. "Die einen werden sagen, dass es mich Anrufe gekostet hat, die anderen werden es gut gefunden haben, dass ich zu meinen Überzeugungen stehe und meine Werte nicht auf Biegen und Brechen verkaufe."

Konkrete Reaktionen haben Glööckler indessen noch nicht erreicht, denn er hat sich - einem Dschungelbewohner würdig - seit seinem Auszug noch nicht in die sozialen Netzwerke eingeloggt. "Ich habe bis jetzt weder meinen WhatsApp-Account geöffnet noch Instagram gelesen, daher weiß ich das nicht", gibt der Designer zu verstehen. "Aber ich denke, dass die Reaktionen beidseitig sein werden."

Auch wenn ihm besonders der Schlafmangel zu schaffen machte, zieht Glööckler insgesamt ein positives Dschungel-Fazit: "Alles in allem fand ich es aber eine tolle Erfahrung - und schön, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer erleben konnten, dass der Glööckler auch sowas mal macht." Ein kaltes Buffet hinter den Kulissen, versteckte Schlafzimmer oder andere Mogel-Annehmlichkeiten für die Stars gebe es im Übrigen nicht, wie Glööckler bestätigt. Das Dschungelcamp ist eben wirklich hart und eklig.

An wen glaubt Glööckler?

Auf die Frage "Wem wünschen Sie die Dschungelkrone?" gibt sich Glööckler diplomatisch: "Ich wünsche die Dschungelkrone dem, der sie gewinnt. Denn mir ist einer der verblieben Dschungel-Kandidaten so lieb wieder der andere."

Zahlreiche prominente und Ex-Dschungelcamper haben hingegen konkretere Tipps. Bei ihnen hoch im Kurs steht Manuel Flickinger. "Ich glaube, dass es Manuel machen wird, weil er einfach die breiteste Geschichte zu erzählen hat, dass Filip Zweiter und Eric Dritter wird", ist sich Comedian Oliver Pocher sicher. Olivia Jones gönnt es Manuel ebenfalls am meisten: "Der hat uns das gegeben, was wir im Dschungelcamp sehen wollen: die sogenannte Heldenreise."

Auch Ex-"Bachelorette"-Teilnehmer David Friedrich sagt, dass Manuel anfangs im Camp "zurückhaltend", "schüchtern" und "vorsichtig" gewesen sei, sich dann aber "durchgeschlagen" habe und "aufgeblüht" sei.

"Vom No name und vom Küken da hochgearbeitet, durch wirklich tolle Prüfungen. Er war immer fair zu allen und hat sich bei diesen ganzen Streitereien komplett herausgehalten", schwärmt auch Moderatorin Angela Finger-Erben. Zu guter Letzt resümiert Erotikmodel Micaela Schäfer: "Und der ist einfach so gut, so rein, er ist nicht berechenbar, er ist einfach ein ganz toller Mensch und ich habe ihn schon ins Herz geschlossen."

Quelle: ntv.de, mpe/spot

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