Unterhaltung

Einmal pro Jahr Gottschalk wollte "Wetten, dass..?" fortsetzen

218860686.jpg

Mach's noch einmal, Tommy - am 6. November präsentiert Gottschalk wieder "Wetten, dass..?".

(Foto: picture alliance/dpa/ZDF)

Es war der folgenschwere Unfall von Kandidat Samuel Koch, der Thomas Gottschalk seinerzeit seinen Abschied von "Wetten, dass..?" verkünden ließ. Doch eigentlich hätte er die Show gern noch etwas länger moderiert, wie er nun verrät. Nur nicht mehr so oft.

Es mag noch ein paar andere Moderatoren dieser Show gegeben haben. Doch sind wir ehrlich: Thomas Gottschalk war "Wetten, dass..?". Von September 1987 bis Dezember 2011 führte er lediglich mit einer kurzen Unterbrechung durch die ZDF-Show. Sein Abschied kam dann auch nicht ganz freiwillig. Vielmehr zog Gottschalk mit seinem Rückzug damals die Konsequenz aus einem tragischen Ereignis in der Sendung: Kandidat Samuel Koch verletzte sich beim Versuch, mit Sprungfedern an den Füßen über Autos zu hüpfen, so schwer, dass er bis heute gelähmt ist.

Doch eigentlich wollte Gottschalk "Wetten, dass..?" offenbar gar nicht komplett an den Nagel hängen. Das zumindest erklärt er nun in seiner Reaktion auf eine Umfrage im Interview mit der Zeitschrift "Hörzu". "Eine jährliche Ausgabe war das, was ich dem ZDF zu meinem Abschied angeboten und empfohlen hatte", so Gottschalk. Doch der Sender habe damals anders entschieden. "Einmal pro Jahr im Winter eine Ausgabe aus der O2-Arena oder im Sommer von Mallorca? Das hätte ich gemacht, bis ich umfalle", erinnert sich der heute 71-Jährige.

Neuauflage am 6. November

Einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zufolge, die im Auftrag der Zeitschrift im Oktober bei 1.029 Bürgern ab 14 Jahren durchgeführt wurde, hätten 54 Prozent der Befragten Interesse an einer jährlichen Sonderausgabe der Show. Insbesondere die 14- bis 29-Jährigen (64 Prozent) wollen demnach ein Comeback.

Gottschalk präsentiert die TV-Show am 6. November erneut. Eigentlich war dieses einmalige Comeback bereits für 2020 geplant, doch die Corona-Pandemie machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung.

"Man kann nicht mehr erreichen"

Auf die Frage, ob er auch diesmal wieder wie zu alten Zeiten die Sendezeit überziehen werde, sagte Gottschalk: "Es war nie meine Absicht, die Sendezeit zu überziehen, aber es ist jedes Mal passiert, weil die mir einfach zu viel Programm da reingepackt haben. Ich habe das immer sehr gewissenhaft abgearbeitet." Und auch diesmal sei er ja nur "der Presenter dessen, was da an Wettangeboten und Gästen im 'Warenkorb' ist". Auch er wisse erst nach den Proben, was ihn und die Zuschauerinnen und Zuschauer erwarte.

In Anbetracht der langen Geschichte der Show, die erst 2014 komplett eingestellt wurde, sagte der Moderator: "Dass ich im Leben so vieler Menschen eine Rolle gespielt habe, macht mich jedes Mal glücklich. Man kann in einer Karriere als Showmaster, und so sehe ich meine Rolle, nicht mehr erreichen."

Quelle: ntv.de, vpr/spot

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen