"Ich habe einen F*ck gegeben"Haftbefehl gesteht Kokain-Rückfall nach Netflix-Doku

Die Doku zur Drogensucht von Musiker Haftbefehl sorgt für Aufsehen. Eigentlich sollte sie das Ende einer dunklen Ära markieren. Doch es kommt anders. Der Rapper wird rückfällig. Trotz des harten Rückschlags gibt es gute Nachrichten.
Schockgeständnis von Haftbefehl: Während Fans die schonungslose Netflix-Dokumentation "Babo: Die Haftbefehl-Story" feierten, kämpfte der Rapper, bürgerlich Aykut Anhan, hinter den Kulissen bereits wieder um sein Überleben. In der fünften Folge seines RTL+-Podcasts "Nina & Aykut" offenbarte der Rapper nun, dass er unmittelbar nach Ende der Dreharbeiten erneut massiv rückfällig geworden ist.
Eigentlich sollte die Dokumentation das Ende einer dunklen Ära markieren. Doch Haftbefehl zog im Podcast ein bitteres Resümee: "Ich habe einen F*ck gegeben." Statt clean zu bleiben, konsumierte er neben Kokain auch Unmengen an Cannabis und Alkohol. Die Spuren des Konsums waren ihm buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Nach monatelangen Spekulationen um seine "eingefallene Nase" bestätigte der Musiker nun, dass der jahrelange Missbrauch den Knorpel so stark zerstört hatte, dass er sich im Januar 2026 einer aufwendigen Rekonstruktions-OP unterziehen musste.
Die Abwärtsspirale erreichte ihren traurigen Höhepunkt im Juli 2025. Wie Haftbefehl erstmals offiziell bestätigte, fiel er infolge seines Drogenkonsums tatsächlich in ein Koma. Auslöser für den psychischen Zusammenbruch war der plötzliche Tod seines besten Freundes und Mentors Xatar (1981-2025).
Der "Alles oder Nix"-Chef wurde im Mai 2025 im Alter von 43 Jahren tot in seiner Kölner Wohnung gefunden. Die Staatsanwaltschaft Köln stellte die Ermittlungen im September 2025 ein - ein Fremdverschulden wurde ausgeschlossen, die genaue Ursache bleibt zum Schutz der Angehörigen unter Verschluss.
Haftbefehl erklärte emotional: "Er war im Musikgeschäft eigentlich mein bester Freund. Das macht sehr vieles kaputt." Er stellte jedoch klar, dass Xatar selbst nicht an Drogen gestorben sei. Trotz des harten Rückschlags gibt es gute Nachrichten: Nach einem sechswöchigen Entzug in Villingen-Schwenningen scheint der Rapper aktuell wieder stabil zu sein. Auf Instagram gab er sich zuletzt besinnlich und dankte seinen Anhängern für die Treue.
Für das Jahr 2026 ist ein großes Comeback geplant. Haftbefehl ist als Top-Act für den World Club Dome 2026 in Frankfurt bestätigt. Im September und Oktober 2026 spielt er drei große Arena-Konzerte in Frankfurt, Düsseldorf und Berlin. Am 7. Mai 2026 wird er zudem beim großen Xatar-Gedenkkonzert in der Kölner Lanxess-Arena erwartet.