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Drohnen lichten Sohn Archie ab Harry und Meghan kämpfen um Privatsphäre

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Das Paar klagte bereits in Großbritannien gegen Boulevardmedien.

(Foto: zz/KGC-375/STAR MAX/IPx)

Auch im kalifornischen Exil kommen Prinz Harry und Herzogin Meghan nicht zur Ruhe. Fotografen dringen sogar mit Drohnen in private Bereiche ein. Selbst vor Sohn Archie machen die Paparazzi nicht halt. Den Ex-Royals reicht es jetzt: Sie ziehen vor Gericht.

Prinz Harry und Herzogin Meghan fordern auch in ihrer neuen kalifornischen Heimat weiter den Schutz ihrer Privatsphäre. Das Paar habe bei einem Gericht in Los Angeles Klage eingereicht, weil es sich auf seinem Anwesen von Paparazzi belästigt fühle, teilte ihr Anwalt Michael Kump mit. Unter anderem hätten Fotografen teils mit Drohnen ihren einjährigen Sohn Archie im Garten abgelichtet.

"Jeder Mensch und jedes Familienmitglied in Kalifornien hat das Recht auf Privatsphäre im eigenen Haus", hieß es in der Mitteilung des Anwalts. "Keine Drohnen, keine Hubschrauber oder Tele-Objektive können dieses Recht nehmen. Der Herzog und die Herzogin von Sussex reichen diese Klage ein, um das Recht ihres jungen Sohnes auf Privatsphäre in ihrem Haus ohne das Eindringen von Fotografen zu schützen und diejenigen, die von diesen illegalen Aktionen profitieren wollen, aufzudecken und zu stoppen."

Meghan und Harry hatten Anfang des Jahres ihren Rückzug aus dem engeren Kreis der britischen Royals verkündet und ihre Verbindungen zum Königshaus teilweise gekappt. Seit einigen Monaten leben sie mit Archie in Los Angeles.

Schon in Großbritannien galt das Verhältnis des Paares zu Fotografen und Boulevardmedien als angespannt. Derzeit läuft unter anderem eine Klage gegen die "Mail on Sunday", in der es um einen Brief Meghans an ihren Vater geht, den das Blatt in Auszügen veröffentlicht hatte. Die Herzogin fühlt sich dadurch in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa