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Meghan vs. Kate In Kensington Palace wird's eng

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Fairerweise muss man sagen, dass Miss Markle den Prinzen auf diesem Foto noch gar nicht datete.

(Foto: REUTERS)

Noch 'ne Brünette. Nachdem sich Herzogin Kate schon die Vergleiche mit Pippa, ihrer kleinen Schwester, gefallen lassen musste, kommt nun die Nächste, die versucht, ihr das Wasser abzugraben. Und die zieht auch noch nebenan ein!

Die eine wird eines Tages Königin von Großbritannien, bald zum dritten Mal Mutter und hat sich ihre Rolle - so fühlt es sich jedenfalls an - hart erkämpft. Herzogin Kate brauchte recht lange, ehe sie sich des Platzes an der Seite von Thronfolger William sicher sein durfte. Genauer gesagt: sieben Jahre. Meghan Markle hingegen fährt einmal mit Prinz Harry nach Afrika Tiere gucken und schon kommt sie als Verlobte zurück. Das ist nur eine Nuance in dem direkten Vergleich der beiden British Brunettes. Dreimal dürfen Sie raten, wer jetzt wohl genervter ist?

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"Muss sie ja wissen, ob sie so ein kurzes Kleid tragen sollte", könnte Kate sich hier gerade fragen.

(Foto: REUTERS)

Schuld ist, ehrlich gesagt, Prinz Harry höchstpersönlich, dass seine Verlobte bei der Herzogin nicht so optimal ankommt: Er hatte in einem Interview - da war von Meghan weit und breit noch nichts zu sehen - einmal gesagt, dass er sich eine Frau wie Schwägerin Kate wünsche: so loyal, so unprätentiös, so gutaussehend und gleichzeitig kumpelhaft. Ganz nett gemeint, eigentlich. So lesen wir es jedenfalls diese Woche in der "Gala", die sich sogar dazu hinreißen lässt, Meghan als Kates "Abziehbild" zu bezeichnen.

Über eine Heirat von Harry und Meghan wurde ja schon lange gemunkelt, immerhin durfte die 36-jährige Seriendarstellerin bereits mit Oma Elizabeth Tee trinken. Und das soll was heißen! Aber nun ist es tatsächlich geschehen: Bereits im Frühjahr 2018 soll die bereits einmal geschiedene Miss Markle Harrys Angetraute werden. Mal abgesehen davon, dass dieses Ereignis ganz kolossal mit der Geburt von Kates und Williams Baby Nummer drei kollidieren dürfte, wird ab jetzt kein Tag mehr vergehen, an dem die beiden jungen Frauen nicht miteinander verglichen werden. Außerdem wird sich jeder fragen, wann die 36-Jährige und ihr drei Jahre jüngerer Prinz das erste Baby erwarten.

Markle makes Harry sparkle

Hinzu kommt, dass jeder Auftritt der beiden von nun an einem direkten Vergleich im Sinne von "Wer hat wen wann kopiert?" unterzogen werden wird. Bis jetzt liegt die ein Jahr jüngere Kate noch ganz klar vorn als Trendsetterin, aber das kann sich bald ändern, vor allem, weil eine Meghan viel mehr Freiheiten haben wird. Während sich Kate als spätere Königin doch eher züchtig und sittsam zeigen muss, weiß die "Suits"- Darstellerin genau, wie sie ihre Vorteile zum Beispiel auf einem roten Teppich ins rechte Licht rücken kann.

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Ob die hautenge Lederhose in Zukunft noch geht?

(Foto: AP)

Aber zurück dazu, dass die unerfahrene Amerikanerin ihre baldige Schwägerin gnadenlos kopiert: Ein Palastinsider verriet der "Gala", dass Kate geradezu maßlos genervt sei. Ein Beispiel: Kaum in London, die Sonne lacht, war Meghan vor einiger Zeit in Regenstiefeln der angesagten Marke "Hunter", in einer Wachsjacke à la "Barbour" und einer Mütze zu sehen - das brünette Haar wippte sanft auf den Schultern. Gehen wir mal darüber hinweg, dass echte Briten sowieso "not amused" sind, wenn andere ihren Landlord-Style so schamlos kopieren. Aber es ist ein absolutes No-Go, wenn dies auch noch mitten in der Stadt passiert - und nicht auf dem Lande - und bei gutem Wetter - und nicht bei Regen.

Allerdings dürften sich die beiden Frauen bald problemlos annähern und austauschen können, sowohl ihre Meinungen als aus den Inhalt ihrer Kleiderschränke, eine ähnliche Größe dürften beide sowieso haben: Meghan wird mit Harry aller Voraussicht nach nämlich ebenfalls in den Kensington-Palast einziehen. Die eine also im East-, die andere im Westwing? Und dazwischen nur die Touristen im Hyde Park? Eine Horrorvorstellung, selbst für Normalsterbliche. Wer will schon den ganzen Tag die Familie um sich haben? Na ja, da werden Harry und William sicher das eine oder andere "Machtwort" sprechen müssen. Davon wird die Öffentlichkeit jedoch nicht viel mitbekommen.

Was die Öffentlichkeit allerdings bereits jetzt mitbekommt, ist, dass die Amerikanerin ihren Look-Alike-Contest gnadenlos perfektioniert: Wenn Kate ein rotes Kleid trägt, sittsam, dann zieht Meghan bald auch ein rotes Kleid an, tiefer ausgeschnitten. Wenn Kate in einem langen Spitzenkleid auftritt, dann dauert es nicht lange und Meghan legt ebenfalls einen spitzenmäßigen Auftritt hin - in "Kurz" allerdings. Während Meghan jedoch noch immer eher in den Tuschkasten gefallen zu sein scheint, tritt Kate eher natürlich auf. Nur eine Frage der Zeit also, bis Meghan ebenfalls den "Nude"-Pinsel entdeckt haben dürfte.

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Kates Schwester Pippa wird gemeinerweise am liebsten von hinten fotografiert.

(Foto: imago/Matrix)

Kate, die stets die Contenance zu bewahren scheint, selbst wenn ihr speiübel ist, muss sich dann auch noch im Fernsehen angucken, wie ihre baldige angeheiratete Verwandte ungeniert über ihre Gefühle zum Prinzen plaudern darf. Selbst mit einer Art Maulkorb versehen, darf der Herzogin nicht die kleinste persönliche Bemerkung herausrutschen, geschweige denn dürfte sie jemals etwas über ihre Gefühle, ihre Liebe oder ihre Probleme ausplaudern.

Großbritannien ist jedenfalls aus dem Häuschen: vergessen, dass Meghan bisher nur eine eher mittelmäßige, mittelbekannte Schauspielerin war, sie kommt aus Hollywood! Egal sind alle Ausrutscher des nahbaren Prinzen Harry, der schon in Nazi-Uniform posierte oder gern mal einen über den Durst trank. Jetzt ist er der Menschlichere und man ist sich sicher: "Meghan Markle will make Harry sparkle".

Team Kate? Oder Team Meghan?

Auch dass Lady Diana mehr als einverstanden gewesen wäre mit der Wahl ihres jüngeren Sohnes, scheint für einen Großteil der Royalisten festzustehen. Zum Teil wirkt es nun so, als würde dieses Thema geradezu rechtzeitig kommen: Die dunkle Jahreszeit naht, der Brexit ist ein großes, ungeliebtes Thema und außer "Paddington" im Kino gibt es in London und Umgebung gerade wirklich wenig, worüber man sich so richtig herzlich freuen könnte. Nun wird also eine Nicht-Adelige, ein Hollywood-Sternchen (Monaco lässt grüßen), eine Geschiedene und als besonderes Topping eine Farbige in die höchsten Ränge des Britischen Adels einheiraten. Ihr Vater ist weiß, ihre Mutter Afro-Amerikanerin - das habe ihr Leben manchmal nicht einfach gemacht, schrieb Markle vor Kurzem in der "Elle". Fans sehen bereits einen "frischen Wind" durch die Palast-Räume wehen, wenn nicht gar auf der ganzen Welt.

Hoffen wir mal, dass das junge Glück diesem Druck standhält und dass die Schwägerinnen sich noch vor der Hochzeit aus den festgefahrenen Rollen - "Team Kate?" oder "Team Meghan?", fragen sich angeblich bereits die Palastangestellten - befreit haben. Zur Not muss Grandma Lizzy ein Machtwort sprechen - das musste sie schon seinerzeit mit Diana und Sarah "Fergie" Ferguson - und mit beiden, sollte keine von beiden schwanger sein, einen ordentlichen Gin Tonic heben.

Quelle: n-tv.de

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