Unterhaltung

Schönheitsoperation mit Folgen Jamie Lee Curtis kritisiert "Anti-Aging"

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Trägt ihre typische Frisur nur wegen eines Missgeschicks: Jamie Lee Curtis.

(Foto: imago images/MediaPunch)

In den 80er-Jahren führt ein Schönheitseingriff dazu, dass Jamie Lee Curtis tablettensüchtig wird. Mittlerweile plädiert die Hollywood-Schauspielerin dafür, natürlich zu altern, und sagt dem "Anti-Aging"-Wahn den Kampf an.

Schon seit geraumer Zeit setzt sich Jamie Lee Curtis für ein natürliches Aussehen und Altern ein. Nun hat die Hollywood-Schauspielerin wieder einmal ihre ehrliche Meinung zum "Anti-Aging"-Hype und plastischer Chirurgie abgegeben. Der Grund: Die 62-Jährige wurde nach einer Schönheitsoperation tablettensüchtig.

Zu dem Eingriff sagte Curtis nun in der britischen Frühstücksshow "Lorraine": "Es hat nicht funktioniert. Ich habe es gehasst, es hat mir ein noch schlechteres Gefühl gegeben." Auch über den Begriff "Anti-Aging" ärgerte sich die Schauspielerin. "Wovon redest du? Wir werden alle verdammt noch mal altern. Wir werden alle sterben. Warum willst du mit 70 Jahren wie 17 aussehen? Ich möchte wie 70 aussehen, wenn ich 70 bin."

Eben weil sie einige kosmetische Eingriffe hinter sich habe, sei sie kein Fan davon, das eigene Aussehen jünger erscheinen lassen zu wollen. "Ich bin eine Verfechterin dafür, sich nicht mit seinem Gesicht anzulegen", so Curtis.

"Oh wow. Ich sehe aus wie ich"

Außerdem berichtete die Schauspielerin, welches Missgeschick zu ihrem für sie typischen Pixie-Haarschnitt führte. Sie habe zu Beginn ihrer Karriere eine Dauerwelle gehabt und habe sich für eine Filmrolle die Haare färben sollen. "Es hat mir die Haare vom Kopf gebrannt", erinnerte sich die 62-Jährige zurück. Doch als sie sich dann die Haare kurz geschnitten habe, habe sie gedacht: "Oh. Oh mein Gott. Oh wow. Ich sehe aus wie ich." Seitdem färbe sie sich die Haare auch nicht mehr.

Bereits 2019 hatte Curtis gegenüber "Variety" verraten, sich in den 80er-Jahren einer "routinemäßigen" Schönheits-OP unterzogen zu haben, die letztendlich zu einer zehn Jahre langen Sucht nach dem Schmerzmittel Vicodin führte. Während eines Filmdrehs habe ein Kameramann über sie gesagt: "Ich kann sie heute nicht filmen. Ihre Augen sind zu geschwollen." Curtis sei "so beschämt" gewesen, dass sie sich die Schwellungen chirurgisch entfernen ließ. "Sie gaben mir Vicodin als Schmerzmittel für etwas, das nicht wirklich schmerzhaft war."

Im Gespräch mit "Fast Company" sprach sich Curtis vor wenigen Wochen auch dagegen aus, sein Gesicht unterspritzen zu lassen. "Der aktuelle Trend mit Füllstoffen und Verfahren und diese Besessenheit von Filtern und Dingen, die wir tun, um unser Aussehen bei Zoom-Meetings zu verbessern, löschen Generationen von Schönheit aus. Wenn man erst einmal an seinem Gesicht herumspielt, kann man es nicht mehr zurückbekommen."

Quelle: ntv.de, lpe

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