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Mit 68 zu alt für Mode? Jane Seymour fühlt sich diskriminiert

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Obwohl Jane Seymour noch immer eine schöne Frau mit einer guten Figur ist, wollen ihr viele Designer keine Kleider für den roten Teppich mehr leihen.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Für das ehemalige Bond-Girl Jane Seymour ist es mit den Jahren offenbar schwer geworden, Outfits für besondere Anlässe zu finden. Die 68-Jährige beklagt, dass viele Designer nicht bereit seien, sich mit einer Frau ihres Alters überhaupt noch auseinanderzusetzen.

Früher schritt Schauspielerin Jane Seymour in atemberaubenden Abendkleidern von Versace, Nolan Miller oder Escada über den roten Teppich. Heute hat es das ehemalige Bond-Girl deutlich schwerer, an Designerklamotten heranzukommen. Denn: "Nicht jeder Designer ist bereit, jemanden in meinem Alter einzukleiden", schreibt die 68-Jährige in einem Blog für die Zeitung "The Guardian".

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Jane Seymour und Roger Moore in "Leben und sterben lassen".

(Foto: imago/ZUMA Press)

Seymour scheint sich jedoch deswegen keinen großen Kopf zu machen, denn die Garderobe, die sie in den frühen Jahren ihrer Karriere zur Verfügung gestellt bekam, hängt offenbar größtenteils immer noch in ihrem Schrank.

"Passe mein Outfit dem Anlass an"

Zu besonderen Anlässen behilft sie sich deshalb, indem sie eines ihrer alten Outfits von damals trägt, gesteht die Schauspielerin. "Es ist mir egal, ob das akzeptabel ist oder nicht. Ich passe mein Outfit immer dem Anlass an, und wenn es passt, dann trage ich es auch noch einmal".

Jane Seymour startete ihre Schauspielkarriere Ende der 1960er-Jahre. Unter anderem war sie 1973 an der Seite von Roger Moore in dem Bond-Film "Leben und sterben lassen" zu sehen. Später spielte sie die Prinzessin Farah im Film "Sindbad und das Auge des Tigers" und bekam als Dr. Michaela Quinn in "Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft" eine große Serienrolle. Ihre letzte Filmrolle hatte sie in der Liebeskomödie "Ein Rezept für die Liebe" 2018. Im selben Jahr posierte sie sogar noch einmal nackt für den Playboy. Neben dem Job als Schauspielerin ist sie außerdem offizielle Sprecherin von Unicef und internationale Botschafterin der Kinderhilfe in den USA.

Quelle: n-tv.de, nan/spot