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Premiere mit dem Veganuary Jimi Blue Ochsenknecht wird Teilzeitveganer

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Jungkoch mit eigener veganer Kreation: Jimi Blue Ochsenknecht kehrt Steaks den Rücken.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Veganuary ist auf Social Media ein hochwillkommenes Gesprächsthema. In diesem Jahr will auch Jimi Blue Ochsenknecht dabei sein und sich im Januar nur vegan ernähren. Ganz orthodox geht er allerdings nicht ran: Ein bisschen Regelnbrechen ist kein Drama.

Sich bewusster ernähren, Gewicht verlieren, etwas Gutes für Mensch, Tier und Umwelt tun - es gibt einen Vorsatz, der all diese Neujahrsklassiker vereint und bei dem auch noch das halbe Internet mitmacht: der Veganuary. Unter diesem Motto versuchen Menschen, die bisher noch nicht vegan leben, sich den ersten Monat des Jahres komplett ohne tierische Produkte zu ernähren. Laut einer aktuellen Umfrage von Lieferando können sich mehr als 74 Prozent der Deutschen zumindest vorstellen, für einige Mahlzeiten im Monat auf tierische Produkte zu verzichten. In den sozialen Netzwerken gehört der Veganuary mittlerweile schon zur Tradition, bei der auch viele Stars mitmachen. 2022 ist auch Jimi Blue Ochsenknecht unter ihnen.

Vor allem durch seine Tochter Snow, die im Oktober auf die Welt gekommen ist, habe sich sein Blick auf Themen wie Nachhaltigkeit und Ernährung geändert, erzählt der Botschafter des World Food Forums: "Auf einmal ist da ein kleiner Mensch, der sich voll auf mich verlässt. Nachhaltigkeit war mir immer wichtig - aber nun noch viel mehr, weil ich es auch für sie mache."

Der Schauspieler und Musiker steht privat gerne in der Küche, wie er erzählt: "Kochen entspannt mich und ich liebe es, kreativ zu sein und meine Freunde und Familie mit leckerem Essen zu überraschen." Mit "Kochen ist easy" hat der 30-Jährige auch ein eigenes Kochbuch auf den Markt gebracht. Vegetarische Gerichte kommen bei ihm oft auf den Tisch -"aber über so einen langen Zeitraum auf tierische zu verzichten, ist neu und ich bin ganz gespannt." Experimentieren wolle er im Januar etwa mit Tofu, Jackfruit oder Portobello Pilzen.

"Geht nicht um Verbote"

Einige seiner im Januar neu entdeckten Gerichte werde der Hobbykoch sicher auch weiterhin kochen, so Ochsenknecht. Wenn mal keine Zeit zum selbst Kochen ist, lässt sich der viel beschäftigte Unternehmer auch gerne mal etwas liefern. Darunter ist auch seine eigene Bowl-Kreation, die er für Lieferando entwickelt hat: In der "Jimi Orange Bowl" treffen Tofu, Mango, Basmati-Reis, Avocado, Mais, Kirschtomaten und Edamame auf den Geschmack von Limette, Koriander, Kokos und Teriyaki - natürlich alles vegan.

"Ich liebe Herausforderungen - besonders beim Kochen probiere ich gerne neue Sachen aus", freut sich der Schauspieler. Und beruhigt all jene, die Angst haben, es nicht ganz zu schaffen, einen Monat komplett auf tierische Produkte zu verzichten: "Versucht es einfach. Wenn man dann mal cheated, ist es auch kein Drama." Es gehe nicht um Verbote, "sondern eher darum, dass man den Wert von Fleisch und Fisch wieder mehr wertschätzt." Ein saftiges Steak oder einen Lachs vom Smoker wird er sich auch künftig nicht verkneifen. Aber: "Es muss etwas Besonderes sein, das man sich gönnt."

Quelle: ntv.de, mau/spot

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