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"Ein frauenfeindlicher Arsch" Joan Collins lästert über "Blake Carrington"

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Ihre gegenseitige Abneigung ging offenbar über ihre Rollen hinaus: John Forsythe alias Blake Carrington und Joan Collins alias Alexis.

(Foto: imago images/Everett Collection)

"Der Denver-Clan" war neben "Dallas" in den 80er-Jahren der ultimative Straßenfeger. Die Fehden, die sich die von Joan Collins gespielte Alexis mit ihrem von John Forsythe verkörperten Ex-Mann Blake Carrington lieferte, sind legendär. Doch auch abseits des Sets waren die beiden offenbar keine Freunde.

Joan Collins, John Forsythe und Linda Evans wurden mit "Der Denver-Clan" in den 1980er-Jahren zu absoluten Stars. Das Dreiecksverhältnis zwischen dem mächtigen Öl-Magnaten Blake Carrington (Forsythe), seiner Frau Krystle (Evans) und seiner Ex Alexis gehörte zu den zentralen Erzählsträngen der Kultserie.

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Linda Evans (M.) war als Blake Carringtons Ehefrau Krystle die Dritte im Bunde.

(Foto: imago images/Everett Collection)

Doch offenbar lieferten sich Forsythe und Collins nicht nur in ihren Rollen einen heftigen Konkurrenzkampf. Sie habe ihren Kollegen Forsythe nie leiden können, verriet Collins nun jedenfalls im britischen Fernsehen. In der Show "Piers Morgan's Life Stories" ging Collins auf entsprechende Gerüchte ein.

Von dem umstrittenen Moderator Piers Morgan in seiner Show auf das Thema angesprochen, erklärte Collins, es sei "absolut" wahr, dass die beiden sich nicht leiden konnten. Aber warum? "Ich habe ihn nicht gemocht, weil er ein frauenfeindlicher Arsch war", sagt Collins frei heraus.

Spitzname "Das Biest"

Forsythe habe immer im Mittelpunkt stehen und mehr als seine Kollegen verdienen müssen, lästert die 88-Jährige. Anfangs habe sie etwa 15.000 US-Dollar pro Episode bekommen, sein Gehalt habe hingegen eher bei "25.000 bis 30.000 Dollar" gelegen. Forsythe ließ angeblich sogar in seinem Vertrag festlegen, "dass er 5.000 Dollar pro Episode mehr bekommen müsse als jeder andere im Cast und dass er bei jeder Werbung rund um die Serie immer im Mittelpunkt stehen müsse", behauptet Collins.

Die Verantwortlichen seien so "frauenfeindlich gewesen, dass sie erlaubt haben, dass das passiert", sagt Collins, die in der Serie auch den Spitznamen "Das Biest" hatte, weiter. Zu ihren Bestzeiten habe sie später bis zu 120.000 US-Dollar pro Episode verdient. Allerdings sei sie dann auch nur noch in halb so vielen Folgen aufgetaucht, "weil sie sich mich nicht leisten konnten". Während des Lockdowns habe sie wieder in ein paar alte Episoden reingeschaut und festgestellt: "Offen gesagt, glaube ich, ich hätte mehr bekommen sollen."

Ein Rat von Marilyn Monroe

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Als sie frisch nach Hollywood gekommen sei, habe ihr Marilyn Monroe einen Tipp gegeben, plaudert Collins aus. "Vorsicht vor den Wölfen in Hollywood, Schätzchen, denn wenn sie nicht bekommen, was sie wollen, kündigen sie deinen Vertrag." Sie habe sich jedoch niemals auf die berüchtigte "Casting Couch" eingelassen, versichert Collins. "Vermutlich wäre ich dadurch sehr viel erfolgreicher geworden. Können Sie sich vorstellen, wie viel erfolgreicher ich gewesen wäre?"

Zwischen 1981 und 1989 wurden von "Der Denver-Clan" 218 Episoden in neun Staffeln produziert. Forsythe kann sich gegen die Anschuldigungen seiner früheren Kollegin nicht mehr wehren. Er starb 2010 im Alter von 92 Jahren.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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