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Keine Begnadigung durch Trump Joe Exotic setzt alle Hoffnungen auf Biden

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Joe Exotic hofft offenbar auf Begnadigung durch US-Präsident Biden.

(Foto: AP)

Wegen eines Mordkomplotts verbüßt Joe Exotic eine lange Haftstrafe. Da Donald Trump den Netflix-Star nicht zum Ende seiner Amtszeit begnadigte, versucht der ehemalige Privatzoo-Betreiber sein Glück nun offenbar bei Nachfolger Joe Biden.

Bis zum finalen Tag von Ex-Präsident Donald Trump im Weißen Haus hat der inhaftierte "Tiger King" Joe Exotic darauf gehofft, begnadigt zu werden. Doch er tauchte nicht unter den zahlreichen Namen auf, die Trump als letzte Amtshandlung tatsächlich mit seinem "Pardon" bedachte. Diesen vermeintlichen Fehler des abgewählten Präsidenten - wie so viele andere - soll nun Exotics Namensvetter Joe Biden ausbügeln, berichtet die US-Seite "TMZ".

Die Seite will Einblicke in E-Mails erhalten haben, die der selbsternannte "Tiger King" an seine Rechtsvertretung versendet haben soll. Biden traue er demnach nun eher zu, für mehr Gerechtigkeit in der US-Justiz und für Homosexuelle zu sorgen - und schließt sich in beiden Fällen als Opfer mit ein. Denn bei Trump hatte Exotic zuletzt noch moniert, er sei wohl doch "zu unschuldig und zu schwul", um begnadigt zu werden. Hoffnungen hege er in diesem Sinne aber auch in die neue Vize-Präsidentin Kamala Harris.

Joe Exotic, der mit bürgerlichem Namen Joseph Allen Maldonado-Passage heißt, sitzt seit 2019 eine 22-jährige Haftstrafe ab, weil er laut Gericht jemanden beauftragt hat, seine Erzfeindin Carole Baskin zu ermorden. Bekannt wurde der ehemalige Betreiber eines Privatzoos mit Großkatzen durch die Netflix-Serie "Großkatzen und ihre Raubtiere", die im englischen Original den Titel "Tiger King: Murder, Mayhem and Madness" trägt.

Mehrfach hatte sich Exotic per Brief an Trump gewandt und um Begnadigung gebeten. Noch Anfang des Monats zeigte sich sein Anwaltsteam optimistisch. Auch Kim Kardashian und Cardi B schrieb Exotic an und bat sie darum, ihm zu helfen - ohne Erfolg.

Quelle: ntv.de, jpe/spot