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"Ich brauche meinen Schatz" Justin Bieber packt endlich über Eheleben aus

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Bis über beide Ohren verliebt: Die Biebers

imago/Matrix

Justin Bieber gibt nicht viel über sein Privatleben preis. Umso überraschender sind seine ehrlichen Worte, die er nun über seine Beziehung zu Hailey verliert. Erstmals gewährt er einen Einblick in das Leben eines Kinderstars, der in seiner Ehefrau die Sicherheit gefunden hat, nach der er immer gesucht hat.

Justin und Hailey Bieber sind seit September 2018 ein waschechtes Ehepaar. In einer standesamtlichen Zeremonie gaben sie sich nach drei Monaten Beziehung spontan das Ja-Wort. Mittlerweile planen sie die ganz große Hochzeitssause. Es scheint fast so, als könnten die beiden Turteltauben kaum glücklicher sein. Dabei gibt es auch in ihrer Beziehung Höhen und Tiefen, wie sie der Öffentlichkeit nun verrieten.

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In einem Interview mit der amerikanischen "Vogue" sprach das Paar erstmals offen über ihre turbulente Liebe. Und schon zu Beginn muss Hailey zugeben: "Eine Ehe ist wirklich hart. Das ist ein Satz, den man sich merken sollte. Es ist wirklich hart." Schwierig sei vor allem Justins fehlendes Vertrauen.

"Es fällt mir so unglaublich schwer, Menschen zu vertrauen. Ich habe das Gefühl, dass Leute mich nur benutzen oder nicht wirklich für mich da sind, oder dass Journalisten nur etwas aus mir herauskriegen wollen, um es anschließend gegen mich zu verwenden", sagt der 25-Jährige.

Als Justin Hailey vergangenen Juni nach vielen Jahren wieder gesehen hat, habe er sofort gewusst, dass sie genau das sei, worauf er gewartet hatte. Zu der Zeit habe er schon seit einem Jahr enthaltsam gelebt, weil er "ein wirkliches Problem mit Sex hatte" und "wieder zu Gott finden" wollte. Er sehe Hailey deshalb als eine Belohnung Gottes. Auch in den drei Monaten Beziehung hatte das Paar nach eigenen Angaben keinen Sex. Dieser "Zustand" sei aber nur einer von mehreren Gründen gewesen, weshalb die beiden so schnell vor den Altar getreten sind.

"Habe einige schlechte Entscheidungen getroffen"

Er habe in den vergangenen Jahren an Depressionen gelitten, erzählt Justin der "Vogue". Deswegen wurden auch im Sommer 2017 die letzten Konzerte seiner Tournee abgesagt. Seitdem brachte der Sänger kein neues Album heraus. "Ich habe noch nie darüber geredet und ich verarbeite immer noch so viel, worüber ich noch nie geredet habe. Ich war einsam. Ich brauchte Zeit." Seine frühe Karriere habe sein Ego aufgeblasen, ihn arrogant und letztlich abhängig von Tabletten gemacht. Sein Security-Team habe öfters nachts seinen Puls checken müssen, um zu sehen, ob er noch lebt. "Das war eine sehr dunkle Zeit." Bis heute versetze der Gedanke an Musik ihn in einen Stresszustand, weswegen er die Arbeit auf Eis gelegt hat.

Ein ganz großes Problem sei auch, sich selbst zu vertrauen, wie Justin weiter verrät: "Ich habe einige schlechte Entscheidungen getroffen, persönlich und in Beziehungen. Diese Fehler haben mein Handlungsbewusstsein beeinträchtigt. Es war sogar schwer für mich, Hailey zu vertrauen. Aber wir haben daran gearbeitet und jetzt ist es super." Dem kann seine Liebste, mit der er vor drei Jahren schon einmal für kurze Zeit liiert war, nur zustimmen: "Es sind ein paar negative Dinge vorgefallen, die wir immer noch bewältigen müssen."

"Ich wollte immer Sicherheit"

Was die beiden Stars verbindet? "Unser gemeinsamer Nenner, ich schwöre, ist immer die Kirche", erzählt die 22-jährige Hailey. In einer Kirche lernten sich die Biebers vor zehn Jahren erstmals über ihre streng gläubigen Eltern kennen und vergangenes Jahr zum zweiten Mal lieben. Ansonsten sei das Paar sehr unterschiedlich: Im Gegensatz zu ihm sei Hailey noch nie mit Drogen in Berührung gekommen, sondern ging lieber ihrer zwölfjährigen Ausbildung als Balletttänzerin nach. Während sie oft als starke, christliche und ausgeglichene Frau beschrieben wird, sei Justin eher sensibel und lasse sich von seinen Emotionen leiten.

Justin ist sich durchaus bewusst, dass er der emotional instabile Part in der Beziehung ist: "Ich habe Probleme damit, inneren Frieden zu finden. Ich will einfach, dass ich meine Sache gut mache und die Leute mich mögen. Hailey ist dagegen sehr logisch und strukturiert, genau das, was ich brauche", gesteht er. "Ich wollte immer Sicherheit - bei meinem Vater, der manchmal weg war, als ich klein war, und als ich ständig unterwegs war. Bei meinem Lebensstil ist alles so ungewiss. Ich brauche aber eine Sache, die sicher ist: Und das ist mein Schatz."

Quelle: n-tv.de, lri/spot

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