Unterhaltung

"Es tut mir unendlich leid"Konstantin Wecker sagt wegen Nervenschäden alle Konzerte ab

30.01.2026, 09:47 Uhr
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"Vielleicht kann ich zu meinem 80. Geburtstag noch einmal auf die Bühne zurückkehren", hofft Konstantin Wecker. (Foto: picture alliance / Jens Niering)

Konstantin Wecker leidet eigenen Angaben zufolge an Nervenschäden in seiner linken Hand. Als Grund führt der Liedermacher seinen jahrelangen Alkoholmissbrauch an. Bereits im November musste er wegen seines Leidens mehrere Konzerte absagen. Jetzt trifft es seine gesamte geplante Tournee.

Der Liedermacher Konstantin Wecker hat seine für dieses Jahr geplante Tournee abgesagt. Insgesamt standen 54 Auftritte in verschiedenen deutschen und österreichischen Städten an. Hinter der Absage stecken gesundheitliche Gründe, wie der 78-Jährige in einem Statement erklärt.

"Es tut mir unendlich leid - aber ich muss die Tournee, auf die ich mich sehr gefreut hatte, leider absagen", teilte Wecker mit. "Ich hatte gehofft zu genesen, aber meine Erkrankung ist leider fortgeschritten. Ich hätte euch so gerne meine Lieder gespielt und aus meinem Buch gelesen - aber es ist mir leider nicht möglich."

Wecker hatte im August 2025 bekanntgegeben, er leide an Nervenschäden in seiner linken Hand. Aufgrund dieser sei er nicht mehr in der Lage, Klavier zu spielen. Hintergrund sei jahrelanger Alkoholmissbrauch. Im November hatte er unter Verweis auf eine neurologische Erkrankung bereits mehrere Konzerte abgesagt. "Ihr könnt euch vorstellen, wie weh es mir tut, nach so vielen Jahrzehnten auf der Bühne nicht mehr für euch singen zu können", sagt Wecker nun.

Aufgeben möchte der Liedermacher aber nicht: "Hoffen wir, dass meine Ärzte mir in diesem Jahr helfen werden. Vielleicht kann ich zu meinem 80. Geburtstag noch einmal auf die Bühne zurückkehren."

Vorwürfe gegen Wecker

Zuletzt stand Konstantin Wecker wegen seines Privatlebens in der Kritik: Eine Recherche der "Süddeutschen Zeitung" deckte im November auf, dass er mit 63 Jahren ein Verhältnis mit einer Minderjährigen hatte. Eine heute 30-jährige Frau schilderte fast tägliche Kontakte über eineinhalb Jahre hinweg, die über Telefonate und Nachrichten stattgefunden haben sollen. Nach ihrem 16. Geburtstag soll es laut ihren Angaben auch zu mehreren Treffen in Hotels gekommen sein.

Über seinen Anwalt hatte der heute 78-jährige Musiker eine Beziehung eingeräumt. Es habe sich nach seiner Erinnerung um "eine einvernehmliche Beziehung zu der jungen Frau" gehandelt, "die allerdings unter moralischen Maßstäben ein gänzlich unangemessenes Verhalten" seinerseits darstelle, ließ Wecker mitteilen.

Quelle: ntv.de, gut/spot

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