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"Es bringt mich zum Würgen" Lena erntet Shitstorm für Mode-Kollektion

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Eigentlich legt Lena Meyer-Landrut Wert auf Nachhaltigkeit. Diesbezüglich war ihre Kooperation mit H&M wohl ein Fehlgriff.

(Foto: imago images / localpic)

Derzeit freut sich Lena Meyer-Landrut über den Start ihrer ersten eigenen Modekollektion. Die gibt es ausgerechnet bei einem schwedischen Modekonzern, der nicht gerade für faire Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit bekannt ist. Ihre Fans macht das ganz schön sauer.

Mit einem Video bei Instagram wirbt Lena Meyer-Landrut derzeit für ihre erste Modekollektion, die jetzt bei H&M erhältlich ist. Palmenblätter, neutrale Töne und luftige Schnitte, die sie im Clip natürlich auch selbst präsentiert. "Ich bin soooo happy. Liebe jedes einzelne Teil ‑ wie gefallen sie euch?", fragt sie. Grundsätzlich mögen die Fans den Style, allerdings haben sie ein ganz anderes Problem mit den Klamotten.

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"Schön, aber weit entfernt von fair fashion leider", lautet eine Kritik unter dem Video. Immer wieder fragen User nach "Nachhaltigkeit, Umweltstandards und fairen Löhnen". Sie werfen Meyer-Landrut vor, sich darüber offenbar keine Gedanken gemacht zu haben.

"Eine Schande"

"Es bringt mich echt zum Würgen, dass Influencer wie du ihre Reichweite nur für sich selbst nutzen. Sorry, aber das ist echt eine Schande", schreibt ein User. Und ein anderer meint: "Ich bin ja wirklich ein großer Fan von dir, hätte mir allerdings eher gewünscht, dass du nachhaltigere Fashionlabels unterstützt. H&M kann bei diesen Preisen weder nachhaltig noch fair produzieren."

Vor allem die Tatsache, dass die 27-Jährige bei ihren eigenen Merchandise-Artikeln großen Wert auf Nachhaltigkeit legt, diese Prinzipien nun aber wohl - "für Geld" - über Bord geworfen hat, sorgt für Irritation. Immerhin hatte sie erst kürzlich in einem Interview die "Fridays for Future"-Bewegung gelobt. "Ich sehe, wie engagiert Kids sind und das ist echt toll und schön zu sehen", sagte sie bei Antenne Bayern. H&M aber steht immer wieder wegen unzumutbarer Arbeitsbedingungen, Ausbeutung von Arbeitern, Kinderarbeit und fehlender Nachhaltigkeit in der Kritik.

Quelle: n-tv.de, nan

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