Unterhaltung

Show 7 toppt einfach alles Llambi schreibt "Let's Dance"-Geschichte!

Die Show ist schon fast vorbei, wir haben zwei sensationelle Tänze mit jeweils 30 Punkten genießen dürfen - da betritt er auf einmal das Parkett: Joachim Llambi. Und was der Chefjuror mit blonder Perücke und Brusthaartoupet dem Publikum liefert, ist wahrlich pures TV-Gold!

Die nunmehr siebte Show dieser Jubiläumsstaffel von "Let's Dance" ist schon fast zu Ende: Wir haben einige gute und zwei phantastische Tänze gesehen und der Abend könnte kaum runder sein - da betritt plötzlich er das Parkett: Joachim Llambi. Und der sonst gefürchtete Chefjuror wird in den Minuten, die folgen - das ist keine Übertreibung - "Let's Dance"-Geschichte schreiben.

Wie jedes Jahr gibt es etwa zur Staffel-Mitte die Jury-Teamtänze. Team Jorge und Team Motsi sind gewiss sehenswert, bei Llambis Truppe jedoch kann sich kaum einer auf den Freestyle der Tänzerinnen und Tänzer konzentrieren. Denn der Jury-Boss stiehlt allen die Show. Als Double von Dieter Thomas Kuhn, der "singenden Föhnwelle" haut der 57-Jährige mit Perücke, Glitzeranzug und Brusthaartoupet alle von ihren Sitzen.

Dieser Augenblick, von dem man sich wünscht, er möge doch verweilen, ist purer Lebensspaß. "In Zeiten wie diesen so etwas sehen zu dürfen", weitet die Herzen so vieler Menschen und ist allein deswegen pures TV-Gold. Llambi tanzt, führt die Gruppe an, performt und seine Kumpels sind auf der Bühne als Band vereint. Das L in Llambis Namen steht nunmehr für legendär.

Eingegroovte Paare und ein Herz auf der Tanzfläche

Motto der siebten Show: Love Week: Wir sehen Mike Singer einen "energetischen" Jive tanzen, Amira Pocher, die mit einem Langsamen Walzer "für tolle Stimmung sorgt", aber noch lernen muss, "loszulassen" und Mathias Mesters "Herz auf der Tanzfläche". Möglicherweise liegt es auch ein bisschen daran, dass sich die meistens Tanzpaare inzwischen gut aufeinander eingegroovt haben, denn wirklich schwach ist tatsächlich niemand mehr.

Sogar Bastian Bielendorfer, der vor allem zu Beginn dieser Staffel des Öfteren von der Jury verbale Einläufe bekam, präsentiert für seine Rumba mittlerweile eine tadellose Hüfte. Llambi meint löblich, noch nie einen so erotischen, gefühlvollen Bielendorfer gesehen zu haben.

Janin Ullmann hingegen ist kaum zu toppen. Es gibt ja leider maximal nur 30 Punkte. Für ihren "grandiosen" Charleston hat die 40-Jährige im Grunde aber 60 Punkte verdient. Es ist der erste Tanz dieser Staffel, bei dem die Juroren sich vereint von den Stühlen erheben und applaudieren. "Das war the best ever, ever, ever Charleston von Let's Dance", lobt Motsi. Sie ergänzt, kaum richtige Worte zu finden, die beschreiben, wie sie diesen Tanz erlebt habe.

Auch René Casselly liefert in dieser Woche eine sensationelle Show. Der Artist tanzt mit seiner Kathrin einen Tango, der bei Motsi für "pure Gänsehaut" sorgt oder um es mit anderen Worten zu sagen: "Alles stand, was stehen kann." Jeder Schritt, jede Hebefigur wirken, als habe der 25-Jährige sein ganzes Leben lang nichts anderes gemacht, als sich auf diesen Tango vorzubereiten. Er und Ullmann gelten als Top-Favoriten dieser Staffel.

Aber Tanzen ist nicht Perfektion, Tanzen ist Liebe

Wenn man aber auf sein Gefühl hören würde, dürfte nicht unerwähnt bleiben, dass der "Ninja Warrior" Casselly oft verbissen und zu perfektioniert wirkt. Aber Tanzen ist nicht nur Perfektion, Tanzen ist auch Liebe.

Natürlich wollen alle weiterkommen. Das Business ist hart und da sind ja auch immer noch die Profitänzer, die natürlich so lange wie möglich in der Show bleiben wollen. Es steckt so viel mehr dahinter, als Schweiß, hartes Training und das, was wir - die Zuschauer - auf dem Parkett letztlich geboten bekommen.

Vor diesem Hintergrund ist es besonders schade, dass es für Timur Ülker am Ende der siebten Live-Show leider nicht gereicht hat. Die Choreografie, die sich seine Tanzpartnerin Malika Dzumaev für den Wiener Walzer überlegt hat, verdient großes Lob. Und obwohl der Schauspieler starke Soloparts hatte, lag sein Ausscheiden letztlich vielleicht auch an seiner Fußarbeit, die "oft falsch" gewesen sei.

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Was nehmen wir von diesem Abend mit? Gewiss die beiden grandiosen Tänze von Ullmann und Casselly. Mitten in die Herzen der Zuschauer aber ist Joachim Llambi gerutscht - dieser lustig-launige Showman mit dem güldenen Haupthaar und dem Brusthaartoupet bis zum Bauchnabel. Wann immer künftig sein Urteil als zu hart oder er als zu streng angesehen werden mag, werden wir uns an jenen Augenblick erinnern, an dem wir so herrlich lachten über den Mann, der den Raum an diesem Abend wie kaum ein zweiter mit seinem Humor flutete.

Quelle: ntv.de

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