Unterhaltung

"Let's Dance" - Show 4 30 Punkte rühren Sarah Mangione zu Tränen

Sarah Mangione überzeugt Deutschlands strengsten Juror, Michelle federt zu wenig und Janin Ullmann begeistert mit einer federleichten Samba. Am Ende fliegen gleich zwei Paare raus. So war die vierte Live-Show von "Let's Dance".

"Let's Dance" wird spätestens ab Show 4 "gefährlich". Denn dann sind viele der Tänzer aus dem Gröbsten raus und die Energie fließt auf den Zuschauer über. Und weil die Outfits ebenso inspirierend sind, liebäugelt man so langsam damit, sich die Bistro-Gardine aus der Küche umzubinden und barfuß im Wohnzimmer zu tanzen. Das Ganze ist zwar weit entfernt von dem 30-Punkte-Contemporary von Sarah Mangione und Vadim Garbuzov, aber wie sagt Motsi so schön: Man tanzt immer mit dem Herzen.

In dieser Staffel geht tatsächlich alles drunter und drüber. Fast jede Woche fällt aufgrund des Coronavirus jemand anderes aus. Mangione und Garbuzov aber stecken voller Kraft und Energie und liefern von Show zu Show auf ein Neues ab. Motsi verspürt ob der vertanzten Emotionen Gänsehaut und selbst unser Miesepeter vom Dienst lobt die "super Nummer".

"Schön sauber" und vor allem "rhythmisch" tanzt in dieser Woche auch Amira Pocher. Man hat das Gefühl, die Moderatorin tanzt ihren Jive nicht nur, sie lebt ihn förmlich. Jorge lobt ihren "tollen Ausdruck" und dieses Mal, so das Urteil der Jury, überzeuge die 29-Jährige nicht nur durch ihre "optische Präsenz", sondern auch durch gute Technik. Man sieht: Amira und ihr Tanzpartner haben die ganze Woche hart geackert.

Lilly zu Sayn-Wittgenstein vom Pech verfolgt

Das haben auch Lilly zu Sayn-Wittgenstein und Andrzej Cibis, die nach ihrer Corona-Erkrankung einen "sehr fröhlichen und lebendigen" Quickstep präsentieren. Doch wir können das hier abkürzen: Lilly scheint vom Pech verfolgt. In Show 4 scheiden dieses Mal gleich zwei Paare aus und Sayn-Wittgenstein und Cibis sind leider eines davon.

Keine Show vergeht, ohne dass man sich auf seinem heimischen Sofa über die strenge Bewertung des Herrn Llambi mokiert. Also, Herr Llambi, nur 3 Punkte für den Wiener Walzer von Mike Singer? Ein Tweet auf Twitter liest sich wie folgt: "Wie streng wollen Sie heute noch sein, Herr Llambi? Ja."

Dabei zaubern Singer und Luft eine "wundervolle Atmosphäre aufs Parkett". Und obschon die Fußarbeit des Sängers nicht die beste ist, gibt es Standing Ovations. Allerdings sind diese mittlerweile inflationär geworden. Das Publikum springt gefühlt bei jedem zweiten Tanz von den Sitzen, seitens der Jury aber gibt es dennoch eher mäßige Bewertungen. Man hat ein bisschen den Eindruck, dass die Leute in der Halle und die Jury verschiedene Tänze sehen.

Immer noch zu kopflastig ist nach wie vor Michelle. Ja, okay, sie strahlt und sagt, sie habe den Jive mit Tanzpartner Polanc genossen, die Juroren aber wünschen sich "ein bisschen mehr Federn". Vielleicht schaut sie einfach mal Timur Ülker über die Schulter. Der ist nach seinem Corona-Ausfall wieder da und liefert mit Tanzpartnerin Malika Dzumaev einen Tango ab, der sich sehen lassen kann. "Hey, ihr beide", scherzt Jorge, "ihr hattet Corona! Vielleicht solltet ihr das jede Woche kriegen! Feurig, männlich, hot!" Motsi ergänzt: "Ein mutiger Tango Argentino."

Llambi und der Griff zur 1-Punkte-Kelle

Mutig ist auch Comedian Bastian Bielendorfer, der sich von den schlechten Kritiken nicht beirren lässt und jede Woche weiter tanzt und dabei die Zuschauer wunderbar unterhält. Dieses Mal gelingt ihm das mit einem Charleston. Noch währenddessen, so scheint es, krallt Llambi sich förmlich an seiner 1-Punkte-Kelle fest.

Zu den Highlights der vierten Show zählen auch Janin Ullmann und Zsolt Sándor Cseke, die eine "federleichte" Samba präsentieren sowie Mathias Mester und Renata Lusin, die eine Salsa tanzen. Beide Tänze sind auf unterschiedliche Art "sexy" und "unterhaltend". Aber vor allem Mester scheint aus diesem Parkett in Köln-Ossendorf alles rauszuholen.

Auch ganz vorn mit dabei ist René Casselly mit einer "sensationellen Rumba". Jorge meint, der Zirkusartist habe zwar "im Hohlkreuz gestanden", aber diese minimale Kritik macht er beim "Boys vs. Girls"-Special, bei dem die Jungs übrigens gewinnen, mit etlichen Salti und Kunststücken wieder wett. Man muss ihm auch zugutehalten, dass das Virus in dieser Woche seine reguläre Partnerin Kathrin Menzinger erwischte und Casselly nur wenig Zeit hatte, um mit Regina Luca zu trainieren.

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Verabschieden müssen wir uns in dieser Woche auch von Riccardo Basile und Isabel Edvardsson. Llambi hat bei dem 30-Jährigen leider nur so "eine deutsche Salsa" und "kein Feuer gesehen". Und es half auch nichts, dass Motsi protestierte. Am Ende wird der Sportmoderator mit dem melancholisch-treuherzigen Blick vielleicht auch froh sein, sich der strengen Kritik des Chef-Jurors nicht mehr stellen zu müssen.

Quelle: ntv.de

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