Unterhaltung

30 Punkte bei "Let’s Dance" Amira Pocher widmet ihren Tanz ihrem Mann

Amira Pocher tanzt sich die Seele aus dem Leib und begeistert Jury wie Publikum, Bastian Bielendorfer wird veräppelt und Michelle hat sich ihre Rückenschmerzen "wegspritzen" lassen. Die sechste Live-Show präsentiert aber auch einen neuen "Juror Gnadenlos".

Für alle, die nicht mehr mitkommen: Michelle hat "Let's Dance" verlassen. Nein, sie pausiert nicht, weil sie etwa Corona hat - es ist ihr Rücken! Und natürlich auch das ärztliche Verbot, das letztlich für ihr unfreiwilliges Ausscheiden sorgt. Die Sängerin, die am Abend der sechsten Live-Show anwesend ist, sagt, sie habe unter anderem in den vergangenen Wochen immer so steif gewirkt, weil sie sich die Schmerzen hat "wegspritzen" lassen.

Dafür kehrt die in der Vorwoche geschasste Caroline Bosbach zurück, die zwar trotz weniger Trainingszeit einen sehr weichen und geschmeidig aussehenden Langsamen Walzer präsentiert, doch wir können das hier abkürzen: Es hat auch in dieser Woche nicht für ein Weiterkommen gereicht. Und so muss die Nachwuchspolitikerin die beliebte Tanz-Show ein zweites Mal verlassen.

Absolutes Highlight an diesem Abend: Amira Pocher. Gemeinsam mit ihrem Tanzpartner Massimo Sinató tanzt sie einen Charleston, bei dem einfach alles stimmt: ihr Ausdruck, der Rhythmus, auch die Fußarbeit ist "1a". Jury wie Publikum sind zurecht von den Socken. Für so eine Performance und den "ganz ohne Frage besten Tanz" kann es nur eine gerechte Wertung geben: 30 Punkte.

Jorge wird zu "Juror Gnadenlos"

Auch Janin Ullmann legt die Messlatte abermals ganz weit oben an. Gemeinsam mit Zsolt Sándor Cseke begeistert die zierliche Moderatorin mit einer dynamischen Salsa. Herr Llambi lobt ihre "wunderbaren, natürlichen Bewegungen" und dass sie "so superschnell auf den Füßen unterwegs" sei. Nur Jorge scheint in den letzten Wochen tatsächlich ein wenig strenger geworden und als "Juror Gnadenlos" wiedergeboren zu sein. Während Ullmann von Llambi und Motsi 10 Punkte erhält, gibt es von dem 54-Jährigen "nur" neun Punkte.

Eine Wertung, die Mathias Mester gewiss auch sehr gut gefallen hätte. Leider patzt der Leichtathlet während seiner Rumba einige Male. Das kann auch Renata Lusin nicht ausgleichen, die nach ihrer Corona-Pause zurück auf dem Parkett ist. "Diesen Kampf kannst nur du gewinnen", sagt Motsi, die dem 35-Jährigen zudem attestiert, er würde sich zu viel Druck machen. Und auch der Chef-Juror findet: "Das war heute nicht dein Tanz". Mester müsse weniger "karatemäßig" unterwegs sein und dürfe sich "nicht kleinmachen".

Wenn so eine Show auf den 1. April fällt, darf auch ein Aprilscherz nicht fehlen. Bastian Bielendorfer und Ekaterina Leonovas Urteil für ihren Tango ist schlicht: vernichtend. Die beiden schauen ganz geknickt und bedröppelt zugleich ob der miesen Wertung und wollen schon die Treppe zu Vicky hinauf, als die Jury plötzlich ruft: "April, April!" Llambi betont, dass er es gut finde, den Comedian neulich "ein My zerlegt" zu haben, denn seitdem hat sich bei dem 37-Jährigen ein Schalter umgelegt. "Wir dachten erst, das wird nix mit diesem Chico", ergänzt Jorge. Aber dann sehen wir alle plötzlich einen ernsthaften Tango-Tänzer, der alles Lob der Jury mehr als verdient hat.

"Dein Popo war ganz weit draußen"

Auch Timur Ülker präsentiert mit seiner Partnerin Malika Dzumaev einen Jive, der sich sehen lassen kann. Der Look des Schauspielers ist überzeugend und man merkt, dass er die Woche über hart trainiert. Genauso wie seine Kollegin Sarah Mangione. In dieser Woche zeigen sie und Vadim Garbuzov einen Slow Fox und kassieren von Llambi dafür fast zehn Punkte. Vor allem ihre Haltung überzeugt die Jury sehr. Jorge merkt an, ihm habe besonders gefallen, dass ihr "Popo ganz weit draußen war."

Mehr zum Thema

Und dann sind da auch noch René Casselly und Mike Singer. Während die Tanz-Juroren bei dem Sänger vor allem das Storytelling seines Contemporary mit Christina Luft loben, scheint Casselly zu verbissen zu sein, in jeder Show immer das Beste abliefern zu wollen. Ja, er ist ein toller Zirkusartist und ist quasi die personifizierte Akrobatik. Aber leider hat sich die Samba mit seiner Partnerin Kathrin Menzinger mehr "in der Luft" statt auf dem Boden abgespielt. So viele Hebefiguren, so wenig Basic-Schritte. Tipp der Jury: "Dein Körper muss durchlässiger werden!"

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen