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Gaga-Auftritt im "Fernsehgarten" Luke Mockridge erklärt sich - irgendwie

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Hat gegen die Aufmerksamkeit für ihn nichts einzuwenden: Luke Mockridge.

(Foto: imago/Future Image)

Na endlich! Rund drei Wochen nach seinem ominösen Auftritt im ZDF-"Fernsehgarten" bezieht Komiker Luke Mockridge erstmals dazu Position. Sein Statement ist allerdings nur wenig erhellend. In erster Linie scheint er sich über die Aufmerksamkeit, die ihm zuteilwurde, zu freuen.

Seinen mit Affen- und Furz-Geräuschen garnierten Auftritt im ZDF-"Fernsehgarten" haben einige Leute, nicht zuletzt Moderatorin Andrea Kiewel, ihm ziemlich krummgenommen. Nicht minder sauer stößt vielen auf, dass sich Comedian Luke Mockridge bislang im Nachhinein so gar nicht dazu äußern wollte.

Stattdessen legte er einige Tage nach seiner Gaga-Performance im TV (oder hat er doch alles richtig gemacht?) mit einer weiteren skurrilen Aktion in Bonn nach. Hier machte er - ganz so wie Miley Cyrus in ihrem "Wrecking Ball"-Video - die Innenstadt nackt auf einer Abrissbirne unsicher. Am Rande verlor er lediglich ein paar Worte zu seinem "Fernsehgarten"-Flop. Das ZDF habe von seinen Plänen für die Sendung gewusst, nur Kiewel sei ahnungslos gewesen, erklärte er da.

"Absurd und kindisch"

Rund drei Wochen sind seitdem vergangen. Drei Wochen, in denen Mockridge weiterhin nicht ausführlich Position beziehen wollte. Nun steht die Ausstrahlung der ersten Folge von "Luke! Die Greatnightshow", eines neuen TV-Formats mit dem Komiker, kurz bevor. Es dürfte deshalb kein Zufall sein, dass sich Mockridge jetzt doch zu einer Stellungnahme durchgerungen hat. Wo? In der "Bild"-Zeitung natürlich. Allzu erhellend sind die Ausführungen des 30-Jährigen allerdings nicht.

"Ich war im Nachhinein echt erstaunt darüber, wie wichtig es war, dass ich live im Fernsehen mit einer Banane telefoniert habe. Und egal, wie absurd mein Auftritt in dem Moment rüberkam - das, was dann daraus gemacht wurde, war noch viel absurder und kindischer", zitiert die Zeitung den Comedian. Er frage sich, ob wir keine größeren Probleme hätten, fährt Mockridge fort und ergänzt: "Vielleicht war ein Achsel-furzender, Affen-imitierender, Bananen-telefonierender Luke Mockridge im Fernsehen genau die Abwechslung, die wir diesen Sommer noch gebraucht haben."

"Perfekt gelaufen"

Was ihn aber zu seinem Seltsam-Auftritt motiviert hat, erklärt Mockridge nicht. Stattdessen reibt er sich die Hände: "Auch wenn das gar nicht unser Ziel war: PR-technisch ist es perfekt für uns gelaufen. Mehr Aufmerksamkeit für meine Person und für unsere Sendung kann man gar nicht bekommen."

Und auch diese eher kryptischen Aussagen dürften vor allem der PR dienen. Wirkliche Aufklärung über die Hintergründe des "Fernsehgarten"-Theaters gibt es wohl erst in Mockridges Show.

Quelle: n-tv.de, vpr

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