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Nach Scheidung von Amazon-Chef MacKenzie Bezos spendet halbes Vermögen

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Jeff und MacKenzie Bezos waren von 1993 bis 2019 verheiratet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Sie besitze "eine unverhältnismäßig große Geldsumme" und wolle andere Menschen daran teilhaben lassen: Die Ex-Ehefrau von Amazon-Chef Bezos verpflichtet sich, die Hälfte ihres Vermögens gemeinnützigen Zwecken zu spenden. Der Betrag dürfte im Milliardenbereich liegen.

Nach ihrer Scheidung von Amazon-Chef Jeff Bezos will seine Ex-Ehefrau MacKenzie Bezos mindestens die Hälfte ihres Milliardenvermögens spenden. Bezos trat der Initiative "The Giving Pledge" bei, wie die Organisation mitteilte. Die Unterzeichner verpflichten sich, zu ihren Lebzeiten oder in ihrem Testament mindestens die Hälfte ihres Vermögens gemeinnützigen Zwecken zukommen zu lassen.

In einem Schreiben von MacKenzie Bezos hieß es, sie habe "eine unverhältnismäßig große Geldsumme", die sie teilen könne. Sie werde ihren "bedächtigen Ansatz zur Philanthropie" weiterverfolgen, "bis der Safe leer ist".

Jeff und MacKenzie Bezos hatten im Januar angekündigt, sich nach 25 Ehejahren scheiden zu lassen. Im April einigten sie sich auf die Aufteilung ihres gemeinsamen Vermögens. Im weltweiten Milliardärs-Ranking Bloomberg Billionaires Index wird die 49-jährige MacKenzie Bezos mit einem geschätzten Vermögen von 36,6 Milliarden Dollar (32,7 Milliarden Euro) auf Platz 22 geführt. Globaler Spitzenreiter ist weiterhin Jeff Bezos mit geschätzten 114 Milliarden Dollar.

"The Giving Pledge" teilte weiter mit, neben MacKenzie Bezos seien seit dem vergangenen Jahr weitere 18 Philanthropen der Initiative beigetreten. Damit sei die Zahl der Unterzeichner, die aus 23 Ländern stammten, inzwischen auf 204 angewachsen. MacKenzie Bezos hatte im April mitgeteilt, sie sei "glücklich" damit, Jeff Bezos 75 Prozent der Amazon-Aktien zu überlassen und zusätzlich die Stimmrechte ihrer Papiere an ihn abzutreten. Auch die Beteiligungen an der "Washington Post" und der Raumfahrtfirma Blue Origin gingen demnach an ihren 55-jährigen Ex-Mann.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa

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