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"Dumme, erfundene Geschichten" Markle stänkert gegen "Harry & Meghan"-Film

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Dass Thomas Markle seinen frischgeborenen Enkel Archie bald kennenlernt, ist höchst unwahrscheinlich.

(Foto: picture alliance/dpa)

Immer wieder teilt Thomas Markle gegen das britische Königshaus aus. Der Vater von Herzogin Meghan nutzt jede Möglichkeit, sich öffentlich zu äußern. Auch an einem neuen Royal-Film lässt er kein gutes Haar: Der 74-Jährige stört sich an der Darstellung seines fiktiven Charakters.

Es war schon ungewöhnlich still geworden um Thomas Markle: In den vergangenen Monaten hatte der Vater von Herzogin Meghan nicht mehr ganz so häufig für Schlagzeilen gesorgt wie vor der Hochzeit seiner Tochter mit Prinz Harry. Abgesehen von gelegentlichen Ausrastern oder Glückwünschen zur Geburt seines Enkels Archie schien er sich zu bemühen, die negative Berichterstattung über ihn und die Royals auf ein Minimum zu reduzieren. Bis jetzt.

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Wie "TMZ" berichtet, sah sich der 74-Jährige nun wieder gezwungen, sich mit dem US-Promiportal in Verbindung zu setzen, um seine Meinung über den neuen "Lifetime"-Film "Harry & Meghan: Becoming Royal" kundzutun, in dem das vergangene Jahr im Leben seiner Tochter und seines Schwiegersohns beleuchtet wird. Er sei "unglaublich enttäuscht" darüber, wie seine Beziehung zu Meghan im Film vermittelt werde und fühle sich "persönlich angegriffen".

Sein Hauptproblem scheint darin zu liegen, dass der Film seinen fiktiven Charakter dabei zeigt, wie er seiner weinenden Tochter am Telefon erzählt, nicht zur Hochzeit zu kommen. Dann legt er auf. Eine Unverschämtheit, findet Markle. Er habe seine Tochter wegen einer Herzoperation nicht zum Altar geführt. Weder habe er Meghan einfach so sitzen gelassen, wie es in dem Film dargestellt wird, noch sei er vom britischen Königshaus ausgeladen worden. Die Schnulze zeige nur "dumme und erfundene Geschichten", sagte Markle.

Markle kennt seinen Enkel noch nicht

"TMZ" berichtete im April, dass der 74-Jährige nicht nach London reisen würde, um seinen neuen Enkel zu besuchen, da er nach den Ereignissen des Vorjahres eine Persona non grata ist. Meghans Mutter, Doria Ragland, reiste hingegen zur Geburt des kleinen Archie nach London und wohnte bei den frischgebackenen Eltern im Frogmore Cottage in Windsor.

Die Beziehung zwischen Meghan und ihrem Vater ist seit einiger Zeit angespannt. Zwischen den beiden herrscht seit der royalen Hochzeit absolute Funkstille. Britische Medien hatten kurz zuvor gestellte Paparazzi-Fotos von Markle enthüllt, auf denen er in einem positiven Licht erscheinen wollte. Seitdem teilen er und Meghans Halbschwester Samantha, die in Kürze ein Enthüllungsbuch veröffentlichen will, in regelmäßigen Abständen gegen die Herzogin und ihre neue Familie aus.

Quelle: ntv.de, lri