Unterhaltung

Schwester Tina im Dschungelcamp Mary Roos musste wegschauen

1363345.jpg

Schon jetzt eine Siegerin der Herzen: Tina York.

(Foto: MG RTL D)

Das hatte am Anfang wohl kaum einer erwartet. Am allerwenigsten sie selbst. Doch Tina York mausert sich mehr und mehr zur Favoritin für die Dschungelkrone. Auch Mary Roos verfolgt, wie es ihrer kleinen Schwester in der Show ergeht. Und das fällt ihr nicht immer leicht.

Mit 63 Jahren ist Tina York die älteste Teilnehmerin in der diesjährigen Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!". Doch wen hat sie nicht schon alles in den vergangenen Tagen ausgestochen - von der selbst ernannten Camp-Mutti Natascha Ochsenknecht über Dschungel-Schnuckel Kattia Vides bis hin zu Fahnenflüchtling Ansgar Brinkmann. Ihre unorthodoxe Schlafweise mit offenen Augen und geöffnetem Mund ist jetzt schon Kult. Und mittlerweile wird sie sogar bereits als heimliche Favoritin für den Sieg der Show gehandelt.

imago80916101h.jpg

Fiebert mit ihrer Schwester trotz allem mit: Mary Roos.

(Foto: imago/Horst Galuschka)

Wie ihre Mitstreiterin Jenny Frankhauser, die mit Iris Klein die gleiche Mutter wie Daniela Katzenberger hat, muss York damit leben, "die kleine Schwester von ..." zu sein. Nämlich von Mary Roos. Zwar hat auch York eine Karriere als Schlagersängerin hinter sich, aber an die Berühmtheit ihrer sechs Jahre älteren Schwester kommt sie nicht ran.

"Quirlige, witzige Frau"

Anders als im Falle Frankhauser und Katzenberger, bei denen in jüngster Zeit der Haussegen schief hing, verstehen sich Roos und York jedoch prächtig. Roos hat den Einzug ihrer Schwester ins Dschungelcamp nach eigenem Bekunden unterstützt. Trotzdem fiel es ihr anfangs schwer, Yorks Auftritt mit anzugucken.

"Ich muss gestehen, ich hab's nur den ersten Tag gesehen. Danach konnte ich es mir nicht mehr anschauen. Ich hab' meine Schwester einfach nicht wiedererkannt. Ich wusste gar nicht, was mit der los ist, weil sie so ruhig war. Und das ist überhaupt nicht ihr Ding. Sie ist eine ganz quirlige, witzige Frau", erklärt Roos im Interview mit RTL.

"Kämpfen!"

Obwohl York der Aufenthalt im Dschungel sichtlich an die Nieren geht, glaubt ihre Schwester nicht daran, dass sie das Handtuch werfen könnte. "Aufgeben tun wir alle nicht. Wir sind so erzogen worden: Wenn's hart wird, dann erst recht. Kämpfen!"

Schließlich bestätigt Roos auch noch genau die Unbekümmertheit ihrer Schwester, wegen der York die Sympathien gerade nur so zufliegen. "Tina weiß ja gar nicht, dass die Leute sie mögen", ist sich Roos sicher. "Das sehe ich ihr an. Die denkt ja, sie ist länger drin, weil die Leute sie nicht mögen." Wenn das mal keine würdige Dschungelkönigin ist.

Quelle: n-tv.de, vpr

Mehr zum Thema