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Entschuldigung für #Metoo-Kritik Matt Damon will künftig die Klappe halten

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Matt Damon entschuldigt sich und geht mit US-Präsident Trump hart ins Gericht.

(Foto: REUTERS)

Mit seinen Äußerungen zur #Metoo-Debatte löst Matt Damon heftige Kritik aus - er relativiere sexuelle Übergriffe auf Frauen, lautet der Vorwurf. Inzwischen sieht der Schauspieler ein, dass er mit seinem Urteil vorschnell war - und gelobt Besserung.

US-Schauspieler Matt Damon ("Der Marsianer - Rettet Mark Watney") hat sich für seine umstrittenen Äußerungen in der Debatte um sexuelle Übergriffe entschuldigt. "Ich wünschte, ich hätte viel mehr zugehört, bevor ich mich da eingeschaltet habe", sagte der 47-Jährige in der TV-Show "Today". "Es tut mir wirklich leid."

Viele der Frauen der "Times Up"-Bewegung, die für einen kulturellen Wandel in Hollywood eintritt, seien seine Freunde, die er liebe und respektiere. Er unterstütze diese Frauen und wolle ein Teil des Wandels sein, sagte Damon. "Ich sollte mich mal zurücknehmen und für eine Weile meinen Mund halten".

Genau das hatten Kritiker im Dezember von dem Schauspieler gefordert. Damals hatte Damon mehrmals unpopuläre Positionen in der Debatte um den Filmproduzenten Harvey Weinstein vertreten. So hatte der Filmstar gesagt, es gebe ein ganzes "Spektrum von Verhaltensweisen": Es sei etwas anderes, jemandem den Po zu tätscheln, als jemanden zu vergewaltigen. Außerdem hatte er kritisiert, dass nicht über Männer gesprochen werde, die sich - wie er - immer anständig verhalten hätten. Nach den Äußerungen hatten ihm Kritiker und auch Fans vorgeworfen, sexuelle Übergriffe gegen Frauen zu relativieren.

Hart geht Damon mit US-Präsident Donald Trump ins Gericht. "Nie zuvor in der Geschichte der Menschheit hatten wir einen Mann mit so großer Macht unter uns, der derart unfähig ist, damit umzugehen", sagte er der Illustrierten "Bunte". Es sei, als würde man einem Zweijährigen eine geladene Waffe in die Hand geben, und dies in einem überfüllten Raum.

Quelle: n-tv.de, jgu/dpa

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