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Nichts wie weg aus London? Meghan bittet Charles um Vieraugengespräch

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Angeblich will sie reinen Tisch machen: Herzogin Meghan.

(Foto: picture alliance / Photoshot)

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Der Abschied von der Queen dürfte Prinz Harry besonders schwergefallen sein. Doch nun sind die Trauerfeiern vorbei - und er und seine Frau womöglich schon auf dem Weg zurück in die USA. Zuvor jedoch soll Herzogin Meghan eine ganz besondere Bitte an den neuen König Charles gerichtet haben.

Womöglich mehrere Milliarden Menschen auf der ganzen Welt sahen am Montag das Staatsbegräbnis der Queen. Sie sahen den überbordenden Pomp, die Trauer und Tränen der Angehörigen und sogar so eine Kleinigkeit wie die Spinne, die über den Sarg der verstorbenen Monarchin huschte.

Was sie ebenfalls zumindest indirekt sehen konnten, ist, dass es einen Bruch zwischen Prinz Harry und dem restlichen Königshaus gibt. Daran etwa, dass der 38-Jährige zu den meisten Anlässen nicht in Uniform erscheinen durfte. Oder daran, dass die Zusammentreffen mit seinem Bruder William und dessen Frau Kate dann doch eher unterkühlt anmuteten.

Was alle Welt jedoch auch diesmal nicht sehen konnte und niemals sehen wird, ist das, was hinter den Palasttoren wirklich geschieht, wenn Kameras und Mikros irgendwann ausgeschaltet sind. Darüber kann und wird nach wie vor nur spekuliert werden. Und so brodelt bereits am ersten Tag nach der Beisetzung die Gerüchteküche auch schon wieder heftig, speziell, wenn es um Harry und Meghan geht.

Ein Brief an Charles?

Dass das Begräbnis allein noch nicht dazu geeignet war, Frieden zwischen den beiden und dem Rest der Familie zu stiften, konnte also jeder sehen. Doch vielleicht haben ja andere Initiativen, die nicht im Fokus der Weltöffentlichkeit standen, wieder zu einer Annäherung geführt. So berichtet etwa der Adelsexperte Neil Sean in einem Video auf seinem Youtube-Kanal von einem "sehr mutigen" Schritt, den Meghan unternommen haben soll.

Demnach habe die Herzogin dem neuen König Charles III. einen Brief geschrieben, in dem sie um ein Vieraugengespräch gebeten habe. Die 41-Jährige wolle so "reinen Tisch machen", bevor sie und ihr Mann wieder zurück in die USA reisten, sagt Sean, der unter anderem für den Sender NBC arbeitet. "Das ist ein sehr mutiger Schritt von Meghan persönlich", erklärt der Reporter. Meghans Selbstvertrauen verdiene Respekt, egal, wie man ansonsten zu ihr stehe.

Den König schriftlich um ein Gespräch zu bitten, sei eine gängige Praxis, sagt Sean. Die Erfolgsaussichten könne er jedoch nicht einschätzen. "Ganz ehrlich, wir haben keine Ahnung, was daraus wird." Sean beruft sich bei seiner Darstellung auf eine "sehr gute Quelle", ohne seinen Informanten jedoch namentlich zu nennen.

Auf gepackten Koffern?

Gibt es also Hoffnung, dass der London-Besuch von Harry und Meghan - trotz der Trauer um die Queen - noch positive Früchte trägt? Oder sitzen die beiden unmittelbar nach dem Abschluss der Begräbnisfeiern schon auf gepackten Koffern, um in ihre neue US-amerikanische Heimat und zu ihren dort wartenden Kindern zurückzureisen? Das berichten nämlich wiederum andere Quellen.

So will das - allerdings nicht immer für seine Seriosität bekannte - US-Portal "Radaronline" von Palast-Insidern erfahren haben, dass Harry und Meghan "so schnell wie möglich nach Kalifornien" aufbrechen wollten. Da immer noch dicke Luft zwischen ihnen und dem Rest der Familie herrsche, hätten die beiden kein Interesse daran, ihren Aufenthalt in London noch länger fortzusetzen.

Ursprünglich war Harrys und Meghans Abstecher nach Europa ohnehin deutlich kürzer geplant. Nach dem Tod der Queen verlängerte das Paar seinen Aufenthalt jedoch spontan. Das Begräbnis seiner Oma zu verpassen, zu der er ein besonders inniges Verhältnis gepflegt haben soll, kam für Harry nicht infrage. Nach dem Ende der Trauerfeiern stünde einer Rückkehr in die USA aber nun nichts mehr im Wege.

Quelle: ntv.de, vpr

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