Unterhaltung

Krieg den Grapschern Miley Cyrus wehrt sich

AP_19128127007534.jpg

Miley Cyrus findet klare Worte: Niemand habe gefälligst irgendwen ungefragt anzufassen.

(Foto: Elaine Wells/STAR MAX/IPx)

Miley Cyrus braucht wirklich niemand blöd zu kommen. Nachdem sie in Barcelona übel begrapscht wurde, geigt sie jetzt all denjenigen die Meinung, die der Sängerin die Schuld daran geben. Auf Twitter wählt Cyrus deutliche Worte.

Wer viele Fans hat, hat auch immer die Anhänger, die sich etwas zu viel rausnehmen. Das macht die Sache nicht besser, aber es erklärt, warum sich Miley Cyrus gerade lautstark verteidigt. Während eines Aufenthalts in Barcelona näherte sich ihr eine Person auf unangebrachte Weise. Ein Video zeigt, wie Cyrus hinter ihrem Ehemann Liam Hemsworth durch eine Menschenmenge zu einem Auto läuft. Plötzlich greift jemand nach ihren Haaren und zieht sie an sich heran, um sie zu küssen. Der Clip ging um die Welt und offenbar glaubten einige Online-Kommentatoren, der Sängerin selbst die Schuld an dem Vorfall geben zu können.

*Datenschutz

"Eine Person hat kommentiert: 'So wie sie angezogen war, wollte sie es auch so'", hieß es in einem Fernsehbericht. Cyrus teilte unter anderem diesen Ausschnitt auf Twitter und schrieb dazu ein klares Statement: "Sie kann tragen, was sie will. Sie kann Jungfrau sein. Sie kann mit fünf verschiedenen Menschen Sex haben. Sie kann mit ihrem Mann unterwegs sein. Sie kann mit ihrer Freundin unterwegs sein. Sie kann nackt sein. Sie kann verdammt nochmal nicht ohne ihre Zustimmung angefasst werden."

Nach dem Vorfall gab es viel Zuspruch für Cyrus. Die Komikerin Sheryl Underwood sagte in ihrer Fernsehgesprächsrunde "The Talk": "Sie mag auf noch so vielen Abrissbirnen geschaukelt sein. Das heißt noch lange nicht, dass sie möchte, dass jemand ihre Intimsphäre verletzt." Und auch die Twitter-Gemeinde spendete Trost und Unterstützung. "Das ist eine 100 Prozent ernste Angelegenheit und es tut mir so leid, dass du das durchmachen musstest", schreibt jemand. Und wieder eine: "Niemand hat es verdient, angefasst zu werden, ohne zugestimmt zu haben. Basta."

Quelle: n-tv.de, ame

Mehr zum Thema